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Initiativen gegen Markenpiraterie

Es ist schwer, eine verlässliche Schätzung über die Zahl gefälschter Produkte auf dem Markt abzugeben. Die EU-Kommission räumte ein, dass im Jahr 2006 die Anzahl der von Zollbehörden bei Warenkontrollen registrierten Verstöße gegen das Recht geistigen Eigentums ebenso wie die Menge der sichergestellten Artikel dramatisch angestiegen ist. Um nur ein Beispiel zu nennen: Einem Bericht der EU-Kommission zufolge wurden im Jahr 2006 von den Zollbehörden in 37.334 Fällen mehr als 128 Millionen gefälschte Artikel sichergestellt (EU-Kommission, Summary of Community Customs Activities on Counterfeit and Piracy, Results at the European Border – 2006). Diesem Problem der Markenpiraterie wird bei Luxusartikeln weit mehr Beachtung geschenkt als in der Foto- und Videobranche.

Die meistgefälschten Canon Produkte sind Verbrauchsmaterialien (Tintenpatronen und Toner), Akkus und Ladegeräte, Kameras, Camcorder sowie dazugehörige Verpackungen und entsprechendes Zubehör.

Die Tatsache, dass sich gefälschte Canon Produkte auf dem Markt befinden, beeinträchtigt nicht nur die Umsatzzahlen von Canon. Mit jedem verkauften gefälschten Produkt werden der gute Ruf von Canon als Marke und auch zahlreiche Kunden geschädigt, die gar nicht bemerken, dass die minderwertige Produktqualität nicht Canon anzulasten, sondern auf die dubiose Herkunft des Produkts zurückzuführen ist.

„Canon ist auch um den Schutz der Rechte des Verbrauchers besorgt, der ja das eigentliche Opfer ist.  Gefälschte Waren scheinen auf den ersten Blick eine Gelegenheit zu einem guten Geschäft zu sein, bringen jedoch immer versteckte Gefahren für den Verbraucher mit sich. Derjenige, der Ihnen eine Fälschung verkauft, wird Ihnen nicht helfen, wenn das Produkt nicht ordnungsgemäß funktioniert.  Nur der echte Artikel ist deshalb ein gutes Geschäft.“ (James Leipnik, Leiter von Communication and Corporate Relations, Canon Europe).

Warnhinweise zu gefälschten Lithium-Ionen-Akkus und Ladegeräten

Was sind gefälschte Produkte?

Ist es gefährlich, gefälschte Produkte zu verwenden?

Ist Fälschen eine strafbare Handlung?

Wieso ist das Fälschen eine strafbare Handlung?

Ist es schwer, gefälschte Canon Produkte zu erkennen?

Wo werden gefälschte Produkte hergestellt?

Was kann ich tun, wenn ich glaube, dass es sich bei einem von mir erworbenen Canon Produkt um eine Fälschung handelt?

Was wird von Canon unternommen, um Produktfälschern das Handwerk zu legen?

Hat Canon bei dem Versuch, gegen Fälschungen vorzugehen, Erfolge verzeichnet?

Warnhinweise zu gefälschten Lithium-Ionen-Akkus und Ladegeräten

Hier können Sie das PDF über Akkus und Ladegeräte herunterladen.

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Was sind gefälschte Produkte?

Mit dem Begriff „gefälschte Produkte“ beziehen wir uns auf Fälschungen oder Kopien von Canon Produkten, die so verpackt sind, dass der Eindruck entsteht, sie seien von Canon selbst oder mit Genehmigung von Canon hergestellt worden.  In der Regel ist bei gefälschten Produkten auf den Produkten selbst oder auf der Verpackung das Logo von Canon angebracht.

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Ist es gefährlich, gefälschte Produkte zu verwenden?

Es besteht immer die Möglichkeit, dass die Verwendung eines gefälschten Produkts zu einer Beschädigung Ihres Eigentums oder zur Körperverletzung führen kann. So könnte beispielsweise ein gefälschter Toner Ihr Kopiergerät beschädigen. Darüber hinaus sind gefälschte Produkte möglicherweise nicht mit den Sicherheitsmaßnahmen und Qualitätsstandards ausgestattet, die in echten Canon Produkten integriert sind. Daher können ein gefälschter Akku oder ein gefälschtes Ladegerät bei der Verwendung bzw. beim Laden folgende Schäden verursachen:

• Produktdefekte
• Ungewöhnlich starkes Erhitzen
• Risse und Auslaufen, Explosion oder Feuer
• Verletzungen des Benutzers, z. B. Verbrennungen oder Erblinden

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Canon für Verluste oder Schäden, die durch gefälschte Produkte verursacht werden, nicht verantwortlich gemacht werden kann.

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Ist Fälschen eine strafbare Handlung?

Das Handeln mit gefälschten Waren ist eine strafbare Handlung, und der Straftäter kann zu einer Freiheitsstrafe oder einer Geldbuße verurteilt werden.  Darüber hinaus kann ein Straftäter in zivilrechtlichen Gerichtsverfahren von Canon auf Schadenersatz verklagt werden.

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Wieso ist das Fälschen eine strafbare Handlung?

Die meisten Unternehmen wenden viele Ressourcen dafür auf, ihre Marken zu schützen und sicherzustellen, dass ihre Produkte von höchster Qualität sind.  Der Verkauf gefälschter Produkte hindert den Kunden daran, den Marken- und Qualitätsvorteil zu erlangen, der mit der Marke assoziiert wird.  Darüber hinaus können gefälschte Produkte manchmal sogar gefährlich sein, da sie möglicherweise nicht mit den Sicherheitsmaßnahmen des Originalprodukts ausgestattet sind.

Um ihre Geräte und die Innovation ihrer Produkte zu schützen, greifen Unternehmen zu rechtlichen Maßnahmen wie beispielsweise der Registrierung von Marken und Designs und der patentrechtlichen Anmeldung ihrer Logos, Produkte und Verfahren. Die Verletzung der registrierten Marken, Designs und Patente bildet die rechtliche Grundlage von Canon zur Bekämpfung von Fälschungen.

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Ist es schwer, gefälschte Canon Produkte zu erkennen?

Gefälschte Produkte lassen sich auf dem Markt nur schwer erkennen, da die Verpackung der gefälschten Produkte oft genauso aussieht wie die Verpackung der echten Produkte.  Daher sind die Verbraucher häufig nicht in der Lage, gefälschte Produkte von echten Produkten zu unterscheiden.

Canon hat deshalb spezielle Verfahren wie z. B. ein neues unverkennbares Canon Hologramm entwickelt, das an der Verpackung der meisten Tintenpatronen, Toner, Kamera- und Videoakkus angebracht ist und die Identifizierung gefälschter Verpackungen erleichtert.   Das Hologramm zeichnet sich durch seinen unverkennbaren Farbwechsel aus. Von vorn betrachtet ist es irisierend goldfarben. Wenn es jedoch horizontal geneigt wird, verwandelt sich die goldene Farbe in ein leuchtendes, irisierendes Grün. Wenn sich die Farbe nicht oder nur leicht verändert, ist das Hologramm eine Fälschung.

Weitere Indizien für eine Fälschung können sein:

• Ungewöhnlich niedrige Preise.
• Die bei der Verpackung verwendeten Farben und Materialien unterscheiden sich von denen echter Canon Verpackungen.
• Die bei der Herstellung der Produkte verwendeten Materialien sind von minderwertiger Qualität.
• Die Art und Weise, in der die Produkte verkauft werden, unterscheidet sich von normalen Geschäfts- und Verbrauchertransaktionen.
• Rechtschreibfehler auf der Verpackung oder dem Produkt.
• Das unverkennbare Canon Hologramm lässt sich nicht abziehen, ohne dass dabei die Verpackung und/oder das Hologramm beschädigt wird.

Canon hat eigene Experten, die speziell darin geschult sind, gefälschte Produkte zu erkennen.

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Wo werden gefälschte Produkte hergestellt?

Gefälschte Produkte können in allen Ländern der Welt hergestellt und verkauft werden.  Canon hat Fälschungsfabriken in China, Südostasien, der Türkei und in Indien entdeckt.  Um einer Entdeckung zu entgehen, verteilen die Fälscher manchmal ihre Geschäftsaktivitäten über mehrere Länder.

Hier sind einige Beispiele für gefälschte Canon Verbrauchsmaterialien und Canon Batterien, die Canon auf den Märkten Europas, des Nahen Ostens und Afrikas aus dem Verkehr gezogen hat:

• Tonerkartuschen (Kopierer): NPG-1, NPG-10, NPG-11, NPG-15
• Tonerkartuschen (Laserdrucker): EP-22, EP-25, EP-27, FX-1, FX-3, FX-10
• Tintenstrahlpatronen: BC-05, BCI-21, BCI-3e, BC-20, BC-24, FX-3, BX-3
• Akkus: BP-511, BP-522, NB-1L, NB-2LH, NB-5L

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Was kann ich tun, wenn ich glaube, dass es sich bei einem von mir erworbenen Canon Produkt um eine Fälschung handelt?

Wenden Sie sich an eine Canon Niederlassung oder einen von Canon autorisierten Händler in Ihrer Nähe (zum Anzeigen einer Liste hier klicken).

Sie können auch über ipr.info@canon-europe.com Kontakt zu Canon aufnehmen oder das Produkt und die Rechnung an die ICCE (Imaging Supplies Consumables Coalition of Europe: www.icce.net) schicken, die einen Service zur Erkennung von Fälschungen anbietet. Wenn es sich bei dem Produkt um eine Fälschung handelt, wird Canon den Fall genauer untersuchen.

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Was wird von Canon unternommen, um Produktfälschern das Handwerk zu legen?

Canon unternimmt die folgenden Schritte, um sicherzustellen, dass es sich bei den von den Verbrauchern erworbenen Produkten um echte Canon Produkte handelt:

• Integration spezieller Merkmale in die Verpackung von Produkten, um die Unterscheidung echter Produkte von Fälschungen zu erleichtern (z. B. das unverkennbare Canon Hologramm).
• Offizielle Registrierung der Marke Canon bei den Zollbehörden von mehr als 30 Ländern Europas, des Nahen Ostens und Afrikas, um die offizielle Überwachung verdächtiger Canon Produkte an den meisten Grenzen dieser Regionen zu gewährleisten.
• Beitritt zu Organisationen wie der Anti-Counterfeiting Group (ACG) (www.a-cg.com), ICCE (www.icce.net) und SNB – React (www.snbreact.org), deren Mission darin besteht, Fälschungen zu verhindern.
• Schulung von Polizeibeamten, Zollbeamten und Beamten anderer Regierungsbehörden in der Erkennung von Fälschungen.
• Aufklärung der Öffentlichkeit und der Händler über die Risiken des Erwerbs gefälschter Produkte.

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Hat Canon bei dem Versuch, gegen Fälschungen vorzugehen, Erfolge verzeichnet?

Mit der Unterstützung von Regierungsbehörden hat Canon in vielen Ländern Europas, des Nahen Ostens und Afrikas gefälschte Produkte aus dem Verkehr gezogen. Die Anzahl der Zollbescheide und Razzien steigt Jahr für Jahr systematisch weiter, während Canon immer erfolgreicher gefälschte Produkte bekämpft und Verbraucher schützt. Zwischen 2003 und 2006 lag die Anzahl der Zollbescheide und Razzien weltweit bei 1.602. Allein 2006 gab es 422 Fälle, in denen Canon Produkte beschlagnahmt wurden. 2007 fanden insgesamt 90 Zollbescheide und 122 Razzien in Europa, dem Nahen Osten und Afrika statt, die von Canon Europe verwaltet wurden.

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