|
Wir haben die häufigsten Fragen nachfolgend zusammengefasst und gemäß den Aktionsbedingungen beantwortet: Warum überhaupt freiwilliger Klimaschutz?
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Die Wissenschaft führt den globalen Temperaturanstieg des letzten Jahrhunderts auf eine messbar erhöhte Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre zurück. Hauptursache liegt in der Verbrennung fossiler Brennstoffe (v.a. Erdöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle). Die Folgen des Klimawandels können bereits jetzt nicht mehr ungeschehen gemacht werden, doch ist es noch möglich, die Klimafolgen abzuschwächen und die schlimmsten Szenarien abzuwenden.
Was sind Treibhausgase?
Zu den erfassten Treibhausgasen zählen Kohlendioxid CO2, fluorierte Treibhausgase und einige andere.
Zur Berechnung der Treibhausgasemissionen werden die Emissionswerte in CO2-Äquivalente umgerechnet. Dadurch können die unterschiedlichen Treibhauspotenziale berücksichtigt werden.
Treibhausgasemissionen, die nach derzeitigem Stand der Technik oder aus existentiellen Gründen nicht vermieden oder verringert werden können, sollten ausgeglichen werden um Klimaschutzmaßnahmen an anderen Orten der Welt zu fördern.
Was ist Klimaneutralität? Was kann ich tun, wenn ich Emissionen nicht ganz vermeiden kann?
Klimaneutralität ist ein Instrument, um dem Klimawandel entgegen zu wirken.
Das wirkungsvollste Mittel im Klimaschutz ist natürlich CO2-Emissionen im Ansatz zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Produkte und Dienstleistungen können meist jedoch nicht ganz emissionsfrei produziert bzw. angeboten werden. Als „klimaneutral“ bezeichnet man Unternehmen, Prozesse oder Produkte, deren Treibhausgasemissionen berechnet und durch den Ankauf von Emissionszertifikaten kompensiert wurden.
Was sind Klimaschutzprojekte und wie funktionieren sie?
Klimaschutzprojekte sind Anlagen zur Erzeugung von sauberer Energie, die durch Emissionszertifikate aus dem Emissionsrechtehandel finanziert wurden. Durch den Kauf von Zertifikaten im Rahmen des Emissionsrechtehandels wird die Einsparung einer bestimmten Menge CO2 gewährleistet. Mit dem Kaufpreis, der für die Zertifikate berechnet wird, werden nachhaltige Klimaschutzprojekte finanziert, die diese Emissionseinsparung realisieren. In der Regel handelt es sich hierbei um Anlagen zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energieträgern, die ohne den Emissionshandel nicht existieren würden. Ohne die Finanzierung aus dem Emissionshandel, würde die Energieversorgung in diesen Regionen – vorwiegend in Entwicklungs- und Schwellenländern – weiterhin durch die Verbrennung fossiler Energieträger erfolgen.
Welche Klimaschutzprojekte unterstützt Canon Austria?
Canon Austria unterstützt ausschließlich vom WWF empfohlene Klimaschutzprojekte, die mit dem sogenannten „Gold Standard“ ausgezeichnet wurden. Diese Zertifikate werden am "freiwilligen Markt" (Voluntary Market) erworben und kompensieren keine Emissionen von Unternehmen die zum Emissionsausgleich verpflichtet werden. Sie bieten somit einen zusätzlichen Umweltnutzen.
Die Klimaschutzprojekte müssen anerkannten und internationalen Qualitätsstandards entsprechen, d.h. sie müssen u.a. folgende Kriterien erfüllen:
Zusätzlichkeit: Das Projekt muss zur Realisierung auf die Finanzerlöse aus dem Verkauf von CO2-Minderungszertifikaten angewiesen sein. Ausschluss gegenläufiger Folgen: Keine anderen negativen Umwelt- oder Klimaauswirkungen [z.B. Störung des ökologischen Kreislaufes durch ein Staudamm-Projekt] Keine Doppelzählungen: Die quantifizierten Klimaschutzmaßnahmen dürfen nicht im Kyoto-Gesamtsystem doppelt gezählt werden Ex-Post-Monitoring: Überprüfung der Projekte hinsichtlich der tatsächlichen Erfüllung der versprochenen Ziele [Mengen] durch unabhängige und durch die Vereinten Nationen akkreditierte Organisationen
Was heißt „klimaneutral drucken“?
Wir kalkulieren mit unserem Consultant ClimatePartner Austria die in einem Jahr durchschnittlich anfallenden klimarelevanten Emissionen für die Geräte der imageRUNNER ADVANCE Serie in CO2-äquivalenten.
Für die errechnete Menge CO2 erwirbt Canon Austria auf freiwilliger Basis wie oben beschrieben „Gold Standard“ Emissionszertifikate.
Ist das Unternehmen Canon und mein Canon Gerät demnach klimaneutral?
Durch stetige Weiterentwicklung konnte der Ressourcenaufwand von Canon Austria in den letzten Jahren zwar stark mininimiert werden, ganz ohne Emissionen kommen wir aber nicht aus. Die „Betriebs-Emmissionen“ der Organisation Canon Austria werden durch Investitionen in Klimaschutzprojekte neutralisiert. Die Geräte selbst sowie der weltweite Canon Konzern sind nicht klimaneutral. Canon Österreich arbeitet klimaneutral, wir verstehen „klimaneutral drucken“ als Service, das es Ihnen als Kunden ermöglicht zu drucken ohne zusätzliche klimarelevante Emissionen zu erzeugen.
Werden weitere Parameter in die Kalkulation der entsprechenden CO2 Emissionen einbezogen, um den Prozess des „klimaneutralen Druckens“ zu unterstützen?
Bei der Kalkulation überlassen wir nichts dem Zufall und gemeinsam mit ClimatePartner haben wir die Systemgrenzen definiert. Wir betrachten den Betrieb unserer Geräte und zusätzlich das Unternehmen Canon Austria selbst. Basis dafür ist der sogenannte „CO2 – Fußabdruck“. Darin sind beispielsweise auch der gesamte Stromverbrauch, die Heizung, aber auch sämtliche Fahrten unserer Servicetechniker und Kundenbetreuer inkludiert. Canon Austria übernimmt somit Verantwortung, gleicht 2010 seine eigenen Emissionen aus und stellt somit unser Service des klimaneutralen Druckens auf eine solide – eine klimaneutrale - Basis.
Klimarelevante Emissionen kalkulieren und neutralisieren - war es das schon? Vermeidung ist doch oberstes Ziel, oder?
Genau - Vermeidung ist oberstes Ziel! Seit der erstmaligen ISO 14001 Zertifizierung von Canon Austria im Herbst 2006 wurde getreu dem Motto „kontinuierliche Weiterentwicklung“ der Ressourceneinsatz durch Vermeidung und Optimierung stetig reduziert. Im Rahmen des ÖkoBusinessPlan Wien 2009 wurde Canon für seine Aktivitäten ausgezeichnet. 2010 engagieren wir uns aktiv im Klimaschutz bespielsweise mit dem Umstieg auf CO2 freien Strom mit unserem neuen Energielieferanten Naturkraft Energievertriebsgesellschaft m.b.H, welcher Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen herstellt.
Auch auf Produktebene hat sich einiges getan. Canons neue imageRUNNER ADVANCE Generation braucht im Direktvergleich 40% weniger Strom als entsprechende Vorgängermodelle, verwendet Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und vieles mehr.
Mit welchen Canon Systemen druckt man klimaneutral?
Klimaneutrales drucken steht Ihnen exklusiv für die Modelle der imageRUNNER ADVANCE Serie zur Verfügung.
Mit welchen Partnern arbeitet Canon im Rahmen von „klimaneutral drucken“?
Unser Consultant ClimatePartner Austria wurde bereits mehrfach genannt. Das von Canon angebotene klimaneutrale Papier wird von Mondi produziert und kann hier nachbestellt werden.
Gibt es etwas, auf das ich achten muss?
Ja, das gibt es! Eine wichtige Komponente beim klimaneutralen Drucken stellt das verwendete Papier dar. Nur bei Verwendung von klimaneutralen Medien ist Ihr Druckprozess auch vollständig klimaneutral. Gerne Informieren wir Sie über unser Angebot an klimaneutralen Medien.
Wann muss der Erwerb des neuen Canon A3 Multifunktionssystems (iR ADVANCE-Serie) und die Verschrottung meines alten A3-Druckers oder -Kopierers erfolgen?
Die Anschaffung des Neusystems und die Abholung zur Verschrottung Ihres alten Druckers/Kopieres müssen zeitnahe (d.h. am besten gleichzeitig) zwischen 1. März 2011 und 31. Jänner 2012 erfolgen. Stichtag ist der Tag der Vertragsunterzeichnung.
Muss mein alter A3-Drucker oder -Kopierer von einem bestimmten Hersteller sein?
Nein, die Prämie kann für jeden funktionstüchtigen A3-Drucker oder -Kopierer in Anspruch genommen werden.
Ist die Ökoprämie auf bestimmte Finanzierungsformen beschränkt?
Es macht keinen Unterschied, ob Sie Ihr neues Canon iR ADVANCE-System kaufen, mieten oder leasen. Die Ökoprämie in Höhe von € 1.200,- ist Ihnen immer sicher, wenn Sie zeitgleich einen Ihrer alten, funktionstüchtigen A3-Drucker/Kopierer verschrotten lassen.
Ist es auch möglich, den alten Drucker/Kopierer selbst verschrotten zu lassen?
Canon übernimmt gerne kostenlos die fachgerechte Entsorgung Ihres Altsystems. Alternativ dazu können Sie das Altgerät auch bei einem gewerblichen Entsorger Ihres Vertrauens entsorgen lassen. Wir bitten um Verständnis, dass dadurch eine Anrechnung der Ökoprämie zum Anschaffungszeitpunkt nicht möglich ist. Sofern der Verschrottungsnachweis binnen 2 Wochen nach Aufstellung erbracht wird, kann eine Gutschrift auf die laufende Wartungsvereinbarung ausgestellt werden.
Was kostet mich die Verschrottung?
Die Verschrottung durch Canon und seine Vertragspartner ist für Sie kostenlos.
In unserem Unternehmen sind derzeit noch fünf alte A3-Drucker bzw. Kopierer im Einsatz. Diese sollen nun gegen drei Canon iR ADVANCE Farbsysteme getauscht werden. Wird die Ökoprämie mehrmalig in Abzug gebracht?
Ja. In diesem Fall wird Ihnen bei Vertragsunterzeichnung der Betrag von € 3.600,- exkl. Mwst. in Abzug gebracht (€ 1.200,- pro multifunktionalem A3 Farbsystem von Canon). Je Unternehmen kann die Prämie maximal fünf Mal geltend gemacht werden.
Kann die Ökoprämie auch bei Canon Partnern in Anspruch genommen werden?
Natürlich. Diese Aktion gilt für Direktkunden von Canon und für alle Kunden von zertifizierten Canon Reseller Partnern.
|