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Freiwilliger Klimaschutz

Wenn Sie sich entscheiden, in Zukunft verantwortungsvoll und klimaneutral zu drucken, verpflichten Sie damit Canon Austria, sich an freiwilligen Klimaschutzprojekten zu beteiligen.

Canon Austria folgt bei der Auswahl dieser Projekte dem - unter Beteiligung des WWF und anderer führender Umweltschutzverbände entwickelten - „Gold Standard“. Bei diesen Klimaschutzprojekten handelt es ausschließlich sich um freiwillige Klimaschutzprojekte die nicht im verpflichtenden Emissionszertifikatehandel anrechenbar sind.

Dabei werden besonders strenge Anforderungen bezüglich Zusätzlichkeit, Nutzung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz, nachhaltiger Entwicklung und Einbeziehung der lokalen Bevölkerung gestellt.

Aktuell stehen zwei Klimaschutzprojekte zur Auswahl: Sie bestimmen, worin wir investieren.

Windenergie - Üvecik, Türkei

Dieses Klimaschutzprojekt umfasst einen Windpark in der Provinz Çanakkale im Nordwesten der Türkei, der von Demirer Enerji Üretim Sanayi ve Ticaret A.ġ. installiert und betrieben wird. Der Windpark Alize Çamseki besteht aus 11 Enercon E82 bzw. E48 Turbinen mit einer Gesamtkapazität von 20,8MW. Pro Jahr werden etwa 81.800 MWh erzeugt, die in das nationale Stromnetz eingespeist werden. Da hierbei Elektrizität ersetzt wird, die zum Teil aus fossilen Energieträgern gewonnen wird, belaufen sich die Emissionseinsparungen auf durchschnittlich 51.955 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. Die Projektlaufzeit des nach dem Gold Standard zertifizierten Klimaschutzprojekts beträgt 21 Jahre. Da die operative Laufzeit dieses Windparks jedoch 30 Jahre beträgt, werden über die Projektlaufzeit hinaus Treibhausgasemissionen vermieden.

Weitere positive Auswirkungen des Klimaschutzprojekts sind die Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und Stromimporten sowie die Diversifizierung und Sicherstellung der Energieerzeugung der Türkei. Neben Treibhausgasemissionen werden auch Umweltgifte wie Sulfurdioxid und Stickoxide sowie Staubpartikel vermindert, die bei der Stromgewinnung aus fossilen Energieträgern in der Türkei entstehen. Des Weiteren werden Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung während Bau und Betrieb der Anlage geschaffen und die lokale Wirtschaft wird unterstützt, da verstärkt Services und Material wie Kabel, Masten, etc. nachgefragt wird. Außerdem führt das Projekt zum Transfer von Technologie und Know-how und trägt zur Entwicklung des Sektors Erneuerbare Energien in der Türkei bei.

Infofolder: Windenergie - Üvecik, Türkei [PDF, 253 KB]

Windenergie - Changbin und Taichung, Taiwan

Dieses Projekt umfasst die Windenergieparks Changbin und Taichung in Taiwan, die von der InfraVest Wind Group, einem Tochterunternehmen der deutschen VWing AG, gebaut und betrieben werden. Die Windenergieparks bestehen aus 45 Enercon E70 Windturbinen mit einer jeweiligen Kapazität von 2,3 MW in Changbin und 23 weiteren in Taichung. Bei voller Kapazitätsauslastung wird die Erzeugung von 507.059 MWh Strom pro Jahr erwartet, der ins das staatliche Netz eingespeist wird. Dieses Projekt reduziert den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich, da es saubere und erneuerbare Energie, die nicht zur Erderwärmung beiträgt, liefert und somit der Gebrauch von fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung vermieden werden kann. Die Einsparungen an Emissionen belaufen sich auf 352.991 Tonnen CO2 Äquivalente pro Jahr.

Neben einem wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung des Windenergiesektors in Taiwan stellen die Anlagen den sauberen Strom für 110.000 Haushalte pro Jahr und ermöglichten die Schaffung von Arbeitsplätzen für die lokale Bevölkerung während des Aufbaus und Betriebs der Anlage. Ferner leisteten sie einen Beitrag zur Reduzierung von Umweltgiften wie Sulfurdioxid, Nitrogenoxide und Partikeln, die bei der überwiegend auf der Verbrennung fossiler Energieträger beruhenden Erzeugung von Strom in Taiwan entstehen.

Infofolder: Windenergie - Changbin und Taichung, Taiwan [PDF, 761 KB]

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