Feel Good im Mai 2012 - Fünf Dinge

Am Ende ihres Lebens blicken viele Menschen zurück und erkennen, was sie hätten anders machen sollen. Fünf Dinge werden besonders häufig genannt. Wir sollten sie uns zu Herzen nehmen.

 

Fünf Dinge

Von Karina Matejcek, www.kamaco.at

Die Australierin Bronnie Ware arbeitete viele Jahre als Pflegerin für schwerkranke Menschen in ihren letzten Lebenswochen. Während der Zeit, die sie mit diesen Menschen verbrachte, kam es zu vielen Gesprächen über deren Leben, über das Gute und weniger Gute darin. Und Bronnie Ware hörte fünf Themen besonders oft, die Menschen angesichts ihres nahen Todes sehr bedauerten:

  • Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben und nicht immer das zu tun, was andere von mir erwarteten.
  • Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
  • Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.
  • Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in engerem Kontakt geblieben.
  • Ich wünschte, ich hätte mir selbst erlaubt, glücklicher zu sein.

(Quelle: http://www.inspirationandchai.com/Regrets-of-the-Dying.html )

Der letzte Punkt ist besonders interessant. Vielen Menschen wird erst am Ende ihres Lebens klar, dass Glück auch eine Frage der Entscheidung ist. Viele fürchten sich zeitlebens davor, ihre vermeintliche Bequemlichkeit aufzugeben, Veränderungen anzustoßen. Das ist verständlich und menschlich nachvollziehbar, denn niemand möchte gerne als Egoist dastehen oder das mühsam Aufgebaute in Frage stellen oder längerfristige Lebensziele über den Haufen werfen, wenn dies vorerst einmal zu Chaos und Unsicherheit führt.

Doch wem ist gedient, wenn damit das persönliche Lebensglück auf der Strecke bleibt? Angesichts der Bedeutung, die das Thema für so viele Menschen am Ende ihres Lebens bekommt, sollten wir uns wirklich jeden Tag fragen, wie es uns geht und was wir tun können, um glücklich(er) zu sein. Oft reicht ja schon ein Gedanke, die Änderung einer Einstellung zu irgendetwas, was uns nervt, etwas mehr Aufmerksamkeit anderen und uns selbst gegenüber. Und wenn ein größeres Glücksprojekt ansteht, hilft ein Gespräch – mit dem Partner, der Partnerin, mit einem Freund. Andere möchten ja vielleicht auch glücklich(er) sein – und gemeinsam geht selbst das viel leichter!


Unser Buchtipp:
Devora Zack: Networking für Networking-Hasser: Sie können auch alleine essen und erfolgreich sein! Gebunden, 187 Seiten, Gabal 2012, ISBN 978386936333, EUR 24,90 (D)

Gehören Sie auch zu den Menschen, bei denen Stehpartys, Smalltalks und Happy-Hour-Events unweigerlich Fluchtimpulse auslösen? Die lieber ruhige Face-to-face-Unterhaltungen mögen statt turbulente Massenevents? Devora Zack ist introvertierte Networking-Expertin. Sie nimmt sich der „verstaubten alten Regeln“ des Networking an und stellt sie auf den Kopf. Niemand muss zum leutseligen Extrovertierten mutieren, um erfolgreicher Networker zu sein. Mit viel Humor und Sachverstand vermittelt das Buch, wie exakt die Eigenschaften, die uns zu Networking-Hassern machen, uns helfen können, Networking zu betreiben, das unserem Temperament entspricht. „Ich kenne keinen Menschen, der von der Kunst des Networkings nicht ungemein profitiert hätte, solange er es nach seinen eigenen Regeln tun konnte“, schreibt die Autorin. „Die Verleugnung des eigenen Temperaments ist keine Option; wer erfolgreich sein will, muss mit seinen Stärken arbeiten.“ (Verlagsinfo)

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