Feel Good im Mai 2013 - Diät mal anders

Spüren Sie auch manchmal so ein mentales Völlegefühl, nachdem Sie sich durch Zeitungen und Online-Nachrichtenportale bewegt haben? Dagegen gibt es ein Rezept.

Diät mal anders

von Karina Matejcek, www.kamaco.info

Schlägt man die Zeitung auf oder geht man auf die Website eines beliebigen Nachrichtenmediums, wird man für gewöhnlich eines gehäuft vorfinden: schlechte Nachrichten. Einzig in der Rubrik „Sport“ ist das ein wenig anders; da steht meist ein glücklicher Sieger oder eine beeindruckende Leistung im Vordergrund, wenn nicht gerade wieder ein spektakulärer Unfall oder ein Dopingskandal die Schlagzeilen dominiert.

Wir werden also permanent mit schlechten Nachrichten konfrontiert. Und selbst wenn wir nur die Überschriften lesen, reicht das meist schon aus, uns in eine negative Stimmung zu versetzen. Zu unseren normalen Alltagsproblemen kommen dann noch Ärger (über seltsame Geldflüsse zwischen professionellen Networkern), Unbehagen (über die Sicherheit unserer Pensionen, Sparguthaben, Arbeitsplätze) oder gar Angst (vor dem Weltuntergang, einem neuartigen Virus oder fragwürdigen Zutaten in Lebensmitteln).

Nicht für jeden ist das eine Belastung. Aber wenn Sie zu jenen gehören, die sich von solchen News stimmungsmäßig beeinträchtigt fühlen – es gibt ein Rezept dagegen: die Infodiät.

Reduzieren Sie die Aufnahme von schlechten Nachrichten. Blenden Sie reißerische Skandalberichterstattung, die nur der Quote oder Auflage dient, aus. Meiden Sie Sensationsmeldungen und Neid-Debatten. Tauchen Sie nicht zu tief in aufgeregte Katastrophenberichterstattung ein. Und ignorieren Sie Live-Ticker, die oft den banalsten Ereignissen eine Wichtigkeit umhängen, die sie nicht haben. Denn meist lässt sich die Essenz des Geschehens in zwei bis drei Sätzen ausdrücken.

Lassen Sie das alles einfach links liegen. Sie werden sich nicht weniger informiert fühlen, sondern weniger belastet. Und alles, was Sie wirklich wissen müssen, wird auch so den Weg zu Ihnen finden.


Unser Buchtipp:
Sabine Frank: Rosenliebhaberinnen – Ein Leben für Blüte, Duft und Dornen, 144 Seiten, gebunden, Elisabeth Sandmann Verlag 2012, ISBN 978-3-938045-68-8, ca. 20 Euro

Vorbei sind die Zeiten, als die Damen des Bürgertums oder der Aristokratie darauf warteten, eine Rose verehrt zu bekommen. Schon Vita Sackville-West oder Gräfin Chotek griffen lieber selbst zum Spaten. Doch damit nicht genug, Rosenliebhaberinnen wissen, wie man einen Rosengarten anlegt, welche Züchtungen zu gefüllter Blüte und üppigem Duft führen, warum Alte Rosen besonders schön sind, wie herrlich sich Rosen malen lassen und welche der berühmtesten Rosenfreundinnen es verdient haben, dass eine Rose nach ihnen benannt wurde. Sabine Frank, Co-Autorin des Bestsellers »Die Damen mit dem grünen Daumen«, stellt uns in diesem reich bebilderten und liebevoll gestalteten Buch leidenschaftliche und wild entschlossene Rosengärtnerinnen aus vielen Ländern vor, für die ihre Rosenzucht eine durchaus ernste Angelegenheit war ( http://www.elisabeth-sandmann.de/ ).

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