Feel Good im September 2012 - Wo suchen Sie das Glück?

Viele Menschen wären gern glücklich(er), und sie tun vieles dafür, dass das Glück endlich zu ihnen kommt. Leider sind die Anstrengungen oft wirkungslos. Warum können die Menschen das Glück meist nicht dort finden, wo sie es suchen?

 

Wo suchen Sie das Glück?

Von Karina Matejcek, www.kamaco.at

Viele Menschen sind auf der Suche nach dem Glück. Manche sind sogar richtiggehend auf der Jagd. In Konsumtempeln, Singlebörsen, beim Schönheitschirurgen, um nur einige der realen oder virtuellen Jagdgründe zu nennen. Wenn sie das und jenes haben, ihn oder sie kennenlernen oder diesen und jenen Körperteil so und so verändern, dann wird die Welt in hellstem Glanz erstrahlen, dann werden sie endlich, endlich glücklich sein.

Nur selten gelingt die Übung, und auch Wiederholung macht es nicht besser. Schlimmer noch, die Suche, die Jagd nach dem Glück kann zur Sucht werden, sich immer wieder einen neuen Hoffnungskick zu holen, es immer wieder zu probieren.

Warum aber ist bei all der Glückssuche die Enttäuschung programmiert?

Weil diese Art von Glück ein Fantasiegebilde ist. Es hat keinen Bezug zu unserer Realität, zu dem, wer oder was wir wirklich sind. Und wenn das angestrebte Glück einzig darauf beruht, durch Input von außen etwas zu verändern, dann wird es nie eintreten.

Echtes Glück kann nur dort gedeihen, wo es einen fruchtbaren Boden vorfindet. Und dieser Boden ist nie außerhalb von uns, sondern in unserem Inneren. Oft ist er mit allem möglichen bedeckt und wir sehen ihn nicht. Dann müssen wir ihn freiräumen, die Schichten aus Problemen, Glaubenssätzen, überholten Einstellungen, negativen Gedanken, Selbstzweifeln und was ihn sonst noch so bedeckt, abtragen.

Das mag auf den ersten Blick anstrengend aussehen. Aber im Vergleich zu dem oben beschriebenen Jagdverhalten: Ist es nicht ungleich lohnender? Und gleichzeitig auch wesentlich ressourcenschonender, was die aufgewendeten Mittel an Geld, Zeit, Kraft angeht?

Wagen Sie es, und nicht nur die Welt wird in neuem Glanz erstrahlen, sondern Sie selbst werden leuchten. Aus Ihrem Inneren heraus, dort, wo Ihr Glück schon jetzt wohnt.


Unser Feel-good-Buchtipp:
Meinrad Neunkirchner, Katharina Seiser, Thomas Apolt (Fotos): Österreich vegetarisch. Format 19 x 24 cm, 272 Seiten, ca. 150 Abbildungen, Hardcover, Halbleinen, drei Lesebändchen, mit herausnehmbarem Saisonplakat, Brandstätter Verlag 2012, ISBN 978-3-85033-643-7, EUR 34,90

Die österreichische Küche birgt einen reichen Schatz an fleisch- und fischlosen Rezepten. Ob Knödel oder Strudel, Gemüsegerichte, Tascherl, Nockerl, Hülsenfrüchte, Erdäpfel, Schwammerl, Polenta, Fleckerl, Salate, Suppen, Kompotte oder Mehlspeisen: Es ist erstaunlich, wie viele bewährte Rezepte das Team Meinrad Neunkirchner und Katharina Seiser, das bereits für sein erstes Kochbuch über Wildpflanzen mit dem Gourmand World Cookbook Award ausgezeichnet wurde, in diesem Buch versammelt und aufgefrischt hat.
Die nach Saisonen unterteilten Rezepte brauchen keine exotischen Zutaten, sind einfach zuzubereiten, verlieren nie den Bezug zu Österreich und überraschen doch mit raffinierten Details. Aus welchen Motiven auch immer weniger Fleisch gegessen wird – das ist das richtige Kochbuch für alle Tage! (Information des Verlags)

spacer
					image