Canon präsentiert die Ergebnisse der bislang umfassendsten CRD-Studie

WIEN, 09. Oktober 2009. Canon Europe, weltweit führender Anbieter von digitalen Imaging-Lösungen, hat die wichtigsten Resultate der umfassendsten Studie vorgestellt, die jemals über Corporate Reprographic Departments (CRD = Hausdruckereien) durchgeführt wurde. Diese neue, von Canon unterstützte Forschungsarbeit „durchleuchtete“ den CRD-Markt, um hierdurch relevante Informationen zu ermitteln. Die Resultate sollen Hausdruckereien dabei unterstützen, die Anforderungen ihrer Kunden in kreativerer und produktiverer Weise zu erfüllen, Benchmarking durchzuführen, Trends für künftige Planungen zu nutzen und eine Vision für Expansionen zu entwickeln.

Ein Team von Absolventen des Rochester Institute of Technology unter Leitung von Professor Emeritus Frank Romano interviewte hierzu zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 annähernd 700 CRD-Manager, Einkäufer von Druckerzeugnissen und Industrie-Experten. Die Ergebnisse dieser Anstrengungen wurden in der Studie „Corporate Reprographics: Trends and Opportunities“ zusammengefasst, eine umfassende Momentaufnahme des unternehmensinternen reprografischen Marktes. Die Vorhersagen des Forscherteams basieren auf Trendanalysen und computergestützter Vorausschau.

Mark Lawn, European Marketing Manager und Professional Solutions Strategic Marketing bei Canon Europe erläutert die, warum der Bericht von Canon in Auftrag gegeben wurde: „Im Einklang mit Canons Unternehmensphilosophie Kyosei lag unser Schwerpunkt beim professionellen Print-Markt auf der Entwicklung langfristiger Beziehungen zu unseren Kunden, um sie bei der Ausweitung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftstätigkeiten zu unterstützen. Dieser Ansatz hat sich bis heute als äußerst vorteilhaft erwiesen – für Canon wie auch für unsere Kunden. Ein für diesen Erfolg ausschlaggebender Baustein war der erste Canon Insight Report, der im Juni 2008 publiziert wurde und  sich mit den Veränderungen im kommerziellen Drucksektor befasste. Er hat uns erhebliche Erkenntnisse vermittelt, dank derer wir noch effektiver auf die Anforderungen unserer Kunden eingehen konnten. Mit dem neu vorgelegten Bericht unterstreichen wir jetzt unser Engagement für den CRD-Markt, indem wir – wie bereits zur Erforschung des kommerziellen Drucksektors – erneut erhebliche Investitionen tätigen. ‚Corporate Reprographics: Trends and Opportunities‘ zeigt sowohl eine aufschlussreiche Bestandsaufnahme des CRD-Marktes als auch die wichtigsten Problemstellungen, mit denen sich Hausdruckereien konfrontiert sehen. Zusammen mit unseren eigenen Erkenntnissen ist dieser Bericht uns dabei behilflich, unsere Strategie weiterzuentwickeln – mit dem Ziel, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Hausdruckereien in Unternehmen zu steigern.

Die wichtigsten Ergebnisse des Insight Reports im Überblick

Was Hausdruckereien ihren Unternehmen ermöglichen:

  • Kosteneinsparungen von durchschnittlich 15% im Vergleich zur Auftragsvergabe an Drittfirmen– bei effizienterem Betrieb in manchen Fällen sogar auf 30% steigerungsfähig.
  • Das Volumen der von Hausdruckereien gefertigten Druckaufträge ist im vergangenen Jahrzehnt um 20% erheblich gestiegen. Motor für dieses Wachstum war größtenteils das verbesserte Leistungspotenzial des Digitaldrucksystems, das in der unternehmensinternen Reproduktionstechnik die Offsetmaschine ersetzt hat. Nach Vorhersage des Berichts werden 2012 weniger als 30% aller Hausdruckereien noch den Offsetdruck nutzen.
  • Auch wenn der Schwarzweiß-Druck bei unternehmensinternen Aufträgen dominiert, sinken dennoch die Auflagen. Im Gegensatz dazu hat der Farbdruck-Anteil durch den gesteigerten Einsatz von Grafiken, Diagrammen und Bildern zugenommen. Die Anzahl der im Vollfarbdruck erstellten Seiten hat die Anzahl der Schwarzweiß-Seiten erreicht
  • Die Weiterverarbeitung steigert den Wert eines Druckerzeugnisses. Dadurch ergeben sich wichtige Wachstumschancen für Hausdruckereien aus den Finishing-Optionen.
  • Unternehmensinterner Grafikdruck im Großformat breitet sich rasant aus – für die Herstellung von Postern, Schaubildern für Messestände, Bannern und sonstiger Beschilderung. Noch 1998 von keiner einzigen Hausdruckerei angeboten, deckten 65,8% der CRD diese Anforderungen 2008 ab.
  • Damit sie ihren Wert für ihre Stammorganisation quantifizieren können, müssen CRD häufiger ein Benchmarking durchführen. Von annähernd 50% der Befragten erfolgte keine regelmäßige Leistungsprüfung, da sie nur nach Bedarf vorgenommen werde. Mehr als 15% verfolgen überhaupt kein Benchmarking.
  • Die Nutzung des Internets hatte enormen Einfluss auf Hausdruckereien – mehr als 65% der Aufträge , Tendenz steigend, wurden 2008 online eingereicht – eine massive Verlagerung weg vom papierbasierten Workflow wie noch vor einem Jahrzehnt. Eine Web-to-Print-Lösung wurde von vielen CRD realisiert, um die Fehler bei der Reihenfolge des Auftragseingangs zu senken. Web-to-Print hat die Erwartungen der meisten Befragten übertroffen oder sogar bei Weitem übertroffen. In ähnlicher Weise teilte mehr als die Hälfte der Hausdruckereien mit Web-Präsenz ein „exzellentes“ Niveau der Zufriedenheit ihrer internen Kunden mit – Kunden bevorzugen die Effizienz und die Leichtigkeit der Online-Bestellung.
  • Hausdruckereien übernehmen die „Killer-Anwendung“ des digitalen Druckens, den variablen Datendruck (VDP) – allerdings nur langsam. Nach den Umfrageergebnissen verfügen 94,1% über eine VDP-Lösung, die in vielen Fällen Teil des Lieferumfangs der digitalen Gesamtlösung ist und von der die Ansicht vertreten wird, dass sie komplizierter als nötig sei. Folglich wird VDP nur von durchschnittlich 27% der CRD regelmäßig genutzt.
  • Terminvorgaben für Druckaufträge werden immer strikter – in vielen Fällen wird eine Erledigung in 24 oder weniger Stunden angefordert.

Nach dem Bericht sehen Hausdruckereien ihre Zukunft optimistisch. Fast 90% gehen davon aus, dass das unternehmensinterne Auftragsvolumen gleich bleiben oder weiter steigen wird. Die Schlussfolgerung: Die durch Digitaldruck ermöglichte Effizienzsteigerung bei der Automatisierung und beim Workflow werden – in Kombination mit der Online-Auftragsvergabe – Kundenzufriedenheit und auch Kosteneinsparungen maximieren. Damit diese Strategie allerdings implementiert werden kann, sollten CRD nach Empfehlung des Berichts ihre Mitarbeiter schulen, sich selbst in ihren Unternehmen als Kommunikationsvermittler neu positionieren und ihren Dienstleitungen dadurch Mehrwert verleihen, dass sie mehr Optionen bei Weiterverarbeitung und Grafikdruck im Großformat anbieten.

Alfred Zmek, Product Manager Professional Print bei Canon Austria, erläutert: „Ungeachtet der Tatsache, dass 90% der Organisationen Print als ausschlaggebend einstufen und ihren Hausdruckereien Budgets von mehr als 2% des Umsatzes einräumen, kommt der Bericht erstaunlicherweise zu der Feststellung, dass die Hausdruckereien häufig in Bezug auf die Aufmerksamkeit durch das Management vernachlässigt werden. Führungskräfte sind sich des Werts ihrer CRD nicht bewusst. Außerdem erfahren wir aus dem Bericht, dass immer noch 50% der Druckaufträge außer Haus gegeben werden, auch wenn dank des größeren Leistungspotentials des Digitaldruckers heute firmenintern mehr Druckerzeugnisse hergestellt werden als vor 10 Jahren. Meist liegt der Grund darin, dass die Arbeit für die Hausdruckerei zu komplex oder die Terminvorgabe zu knapp bemessen ist.“

Zmek  weiter: „Da die Existenz der Hausdruckereien von ihrer Fähigkeit abhängt, ihre Wertigkeit durch das Erfüllen der Anforderungen ihrer internen Kunden an Qualität und Service zu erhalten oder zu steigern, müssen sie ihre Leistungen in zwei Bereichen verbessern – Dienstleistungen und Effizienz. Einige CRD lassen sich Chancen entgehen, da sie im Vergleich zu gewerblichen Druckereien  noch nicht so weit fortgeschritten sind, die Anforderungen ihrer Kunden zu erkennen und ihnen entsprechende Mehrwert-Services anzubieten. Die befragten Hausdruckereien gaben zu, dass mehr als 50% der Ideen für neue Leistungsangebote von Lieferanten stammten. Durch eine komplette Automatisierung ihrer Workflows werden CRD in der Lage sein, größere Auftragsvolumina und komplexere Arbeiten zu handhaben. Wir sind uns sicher, dass Canon mit einer Kombination aus digitalen Hochleistungs-Produktionssystemen, Workflow-Lösungen und einem maßgeschneiderten Service für die Geschäftsentwicklung optimal positioniert ist, um die Anforderungen von Hausdruckereien abzudecken und ihnen beim Verbessern ihrer Performance zu unterstützen.“


Über Canon
Canon ist weltweit der optimale Partner für innovative, bildgebende Technologie und Büroautomation. Das Unternehmen hat sich vom reinen Hardwareproduzenten zum innovativen Anbieter von Druck- und Dokumentmanagementlösungen entwickelt. Canon gehört mit 21,1% Marktanteil* bei Multifunktionsdruckern (Farbsysteme: 21,5% MA*, SW-Systeme: 22% MA*; Tonergeräte mit Seitenabrechnung) zu den führenden Anbietern in Österreich. Bei Large Format Printern (wasserbasierende Tinten) konnte Canon seine Marktanteile auf 25,1%* (2007: 20%) erhöhen, ebenfalls bei digitalen Farbproduktionssystemen (Colour-Press) auf 25,5% MA* (2007: 17,3%). Auch bei Dokumenten-Scannern kam es zu einer Steigerung auf 18,2% Marktanteil* (2007: 14,3%). Mit Hardware, Software und Dienstleistungen unterstützt Canon Kunden bei der Verbesserung all ihrer Prozesse rund um das Dokumentenmanagement.
* Marktanteile lt. Infosource 2008

Weitere Informationen über Canon Austria sind verfügbar unter www.canon.at

 

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