Canon zeigt: interne Effizienzsteigerung statt Personalabbau – die Strategien heimischer Unternehmen zur wirtschaftlichen Erholung

BARCELONA, 16. September 2009. Canon Europe, weltweit führender Anbieter von Imaginglösungen, belegt in einer europaweit durchgeführten Studie, dass Unternehmen sich derzeit mehrheitlich für die Optimierung der innerbetrieblichen Abläufe entscheiden, anstelle die Kosten durch Mitarbeiterabbau niedrig zu halten. Im Rahmen dieser Studie wurden rund 1.800 Entscheidungsträger aus Unternehmen im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Sektor in ganz Europa befragt.

  • Rund 40% der österreichischen Unternehmen haben im letzten Jahr aktiv auf die neue Wirtschaftslage reagiert – ein Drittel ist nicht ausreichend auf die kommenden 12 Monate vorbereitet
  • Strategien zur Produktivitätssteigerung der Mitarbeiter (60%) deutlich wichtiger als Kosteneinsparungen durch Personalabbau (30%)
  • Der Einfluss von IT für das Erreichen von Effizienzsteigerung wird noch zu wenig beachtet

Mehr als die Hälfte der österreichischen Unternehmen sehen in der Steigerung der Produktivität und Effizienz der eigenen Mitarbeiter einen geeigneten Ansatz zur Gesamtkostenminimierung. Europaweit geben knapp 60% aller Befragten dieses Ziel an. Immerhin fast 40% (europäischer Schnitt 30%) verfolgen eine Kostenreduktion durch Personaleinsparungen.

Unter der Annahme, dass das momentane wirtschaftliche Klima auch weiterhin Anzeichen einer Erholung zeigt, stehen auf der Prioritätenliste der heimischen Firmen u.a. die folgenden Ziele ganz weit oben: Die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen bzw. erhalten (63%), die internen Geschäftsprozesse überprüfen und verbessern (44%) und die Schulungsmaßnahmen bzw. Ausbildungsbudgets der Mitarbeiter erhöhen (30%).

Entgegen diesen optimistischen Tendenzen geben knapp 30% der Entscheidungsträger in Österreich an, dass sie auf die kommenden 12 Monate nicht ausreichend vorbereitet sind. Dafür werden verschiedene Gründe angeführt: Etwas mehr als ein Fünftel gibt an, sich zu sehr auf das Heute zu konzentrieren anstatt nach vorne zu schauen. 21% nennen mangelnde Management-Erfahrung oder geben an, sich mit den Veränderungsvorhaben in ihren Unternehmen noch nicht genug beschäftigt zu haben. Besser sieht es in Ländern wie Dänemark und Finnland aus:  über 80 % der dort angesiedelten Unternehmen geben an, ausreichend auf die wirtschaftliche Entwicklung vorbereitet zu sein.

Knapp 40% der einheimischen Unternehmen haben innerhalb des letzten Jahres mit strukturellen Veränderungen auf die Rezession reagiert – im Europavergleich sind es rund 50%. Hauptaugenmerk dieser Bemühungen liegt auf Effizienzsteigerungs- und Kosteneinsparungsmaßnahmen. 15% der befragten Unternehmen wollen in Zukunft noch umweltbewusster agieren und wirtschaften. Nur 6% (europaweit 13%) wollen Themenbereiche wie Daten- & Informationssicherheit optimieren.

Adam Gillbe, European Strategic Marketing Manager bei Canon Europe Business Solutions, nimmt zu den Ergebnissen der Studie Stellung und sagt: „Wir wollten die Einstellung der Entscheidungsträger in öffentlichen wie privatwirtschaftlichen Unternehmen in Europa in Bezug auf Kosteneinsparungen hinterfragen. Die Ergebnisse unserer durchgeführten Studie lassen einige sehr interessante Erkenntnisse zu. Einerseits zeigt es sich, dass man einer kommenden wirtschaftlichen Erholung in Europa positiv entgegen tritt. Andererseits erkennen viele Unternehmen verstärkt, dass durch die Optimierung der internen Prozesse die Produktivität der Mitarbeiter gesteigert und dadurch Kosten gespart werden können. Dies ist für viele eine echte Alternative zu reinen Sparmaßnahmen wie beispielsweise Personalabbau.“

Dennoch scheint es, dass viele Unternehmen nicht genau wissen, wie sie die Leistungen ihrer Mitarbeiter steigern können:
So geben knapp ein Viertel der österreichischen Unternehmen an, dass sie in den letzten 12 Monaten keine deutliche Effizienzsteigerung feststellen konnten, und 45 % der befragten Unternehmen konnten nur Einsparungen von weniger als 1 % verzeichnen. Als größte IT-Herausforderung hat sich dabei die Angst vor auftretenden Schwierigkeiten herauskristallisiert – beispielsweise bei der Integration neuer Systeme in die bestehende IT-Infrastruktur. Die Ergebnisse in Österreich weichen von den gesamteuropäischen kaum ab.

Gillbe fährt fort: „Europäischen Unternehmen bietet sich nun die Chance, einige einfache und kostengünstige IT-Veränderungen vorzunehmen, die sich stark auf die Reduktion der Kosten auswirken und dabei die Produktivität der Mitarbeiter verbessern. Wir reden hier nicht von einem kompletten Austausch der Systeme. Vielmehr geht es darum, den Unternehmen bewusst zu machen, dass jede neue Investition in Technologie die Organisationen und ihre Mitarbeiter unterstützt. Canon versteht die Herausforderungen der Kunden, was Effizienzsteigerung und Integration neuer IT-Investitionen in bestehende Systeme angeht. Neue Technologien wie Canons imageRUNNER ADVANCE Plattform sind so ausgelegt, dass sie sich leicht in die Geschäftsprozesse unserer Kunden integrieren lassen. Canons wegweisende MEAP Technologie und Partnerschaften mit führenden Softwareherstellern wie Adobe, Microsoft und NTWare stehen für eine nahtlose Integration in bestehende Standards.“

Während sich die Unternehmen durch diese schwierigen wirtschaftlichen Zeiten kämpfen, appellieren die Entscheidungsträger an ihre Belegschaften, mit anzupacken: mit anderen Worten, Initiative und Scharfsinn zu zeigen.
Bei der Auswertung der Ergebnisse zeigten sich zwei Grundtendenzen ab: In Ländern wie Polen, der Tschechischen Republik, Finnland und Frankreich spornen Unternehmen ihre Mitarbeiter vor allem durch die Schaffung finanzieller Anreize an. In Österreich, Dänemark, den Niederlanden und Großbritannien konzentriert man sich hingegen vordergründig auf die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Gillbe weiter: „Die Erkenntnisse bestätigen den wachsenden Technologiebedarf zur Unterstützung der Belegschaft, ihre Leistung effizienter und nach besten Kräften zu erbringen. Wenn der wirtschaftliche Aufschwung einsetzt, werden Unternehmen, die gut darauf vorbereitet sind und bereits in entsprechende Technologien investiert haben, gut positioniert sein, um in den kommenden Jahren voranzukommen.“
Canons neue imageRUNNER ADVANCE Plattform für Multifunktionsdrucker (MFPs) wird ab November 2009 in ganz Europa erhältlich sein.


Die wichtigsten Ergebnisse der Umfragestatistik für Österreich im Überblick

  • Vier von zehn Unternehmen haben im vergangenen Jahr Veränderungen vorgenommen, um sich auf die zukünftige Wirtschaftslage vorzubereiten.
  • Hauptaugenmerk für 50 % der Unternehmen liegt auf der Förderung der Belegschaftsproduktivität und –effizienz.
  • Österreich setzt man bei der Aktivierung der Mitarbeiter zum sorgsamen Ressourcenumgang weniger auf finanzielle Anreize, sondern eher auf Arbeitszufriedenheit und Anerkennung.
  • Die Ausgaben für IT- und Bürogeräte sind bei 81 % der heimischen Unternehmen gesunken oder gleich geblieben.
  • 47 % nennen die Integration neuer Systeme in bestehende IT-Strukturen als die größte interne Herausforderung im IT-Bereich.
  • Die Erhöhung und Erhaltung der Kundenzufriedenheit sehen 63% der Unternehmen als wichtigstes externes Ziel.


Über Canon
Canon ist weltweit der optimale Partner für innovative, bildgebende Technologie und Büroautomation. Das Unternehmen hat sich vom reinen Hardwareproduzenten zum innovativen Anbieter von Druck- und Dokumentmanagementlösungen entwickelt. Canon gehört mit 21,1% Marktanteil* bei Multifunktionsdruckern (Farbsysteme: 21,5% MA*, SW-Systeme: 22% MA*; Tonergeräte mit Seitenabrechnung) zu den führenden Anbietern in Österreich. Bei Large Format Printern (wasserbasierende Tinten) konnte Canon seine Marktanteile auf 25,1%* (2007: 20%) erhöhen, ebenfalls bei digitalen Farbproduktionssystemen (Colour-Press) auf 25,5% MA* (2007: 17,3%). Auch bei Dokumenten-Scannern kam es zu einer Steigerung auf 18,2% Martkanteil* (2007: 14,3%).  Mit Hardware, Software und Dienstleistungen unterstützt Canon Kunden bei der Verbesserung all ihrer Prozesse rund um das Dokumentenmanagement.
* Marktanteile lt. Infosource 2008


Weitere Informationen über Canon Austria sind verfügbar unter www.canon.at


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