Klimaschutz@Canon


WIEN, 15. September 2010. Umweltschutz ist weltweit zu einem vorrangigen Thema geworden. Kunden und Konsumenten erwarten heute mehr denn je von Unternehmen, dass sie sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst werden und verantwortungs-bewusst mit dem Verbrauch von Rohstoffen und Energie umgehen. Canon, führender Anbieter von Imaging Lösungen und Büroautomation, hat gemäß seiner Firmenphilosophie „Kyosei“ sehr früh begonnen, sich mit Umweltaspekten zu befassen und in seinem unternehmerischem Handeln der Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert zu geben. Kyosei ist Japanisch und bedeutet „Zusammenleben und Arbeiten für das Allgemeinwohl“ und zielt auf die Schaffung von Harmonie zwischen Mensch, Natur und Technik ab.

„Wir erkennen mehr und mehr, dass Umweltbewusstsein ein wichtiger Faktor in allen unseren Entscheidungen sein muss. Canon versteht den Druck, dem sich unsere Kunden ausgesetzt sehen. Daher haben wir uns zum Ziel gemacht, alle möglichen Schritte zu ergreifen, um Produkte zu entwickeln, die den Geschäftsbetrieb der Kunden so umweltverträglich wie möglich machen – und das bei voller Transparenz über den kompletten Lebenszyklus“, erklärt Canon Austria Geschäftsführer Peter Baldauf das Umweltbestreben des Unternehmens.

In Folge werden einige der Umweltinitiativen beschrieben, die bei Canon einen hohen Stellenwert haben.
 
30 Jahre „Going for Green“
Bei Canon ist der Umweltgedanke seit vielen Jahren fundamentaler Bestandteil der Firmenphilosophie: Seit den 80er Jahren hat Canon in Umweltfragen eine echte Führungsrolle übernommen. Beispielsweise war Canon das erste Unternehmen in der Branche, das mit der RoHS-Richtlinie kompatible Produkte auf den Markt brachte. Die Einhaltung dieser Richtlinie ist mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. 1998 wurde Canon als weltweit erstes Unternehmen zum Conservation Partner des Vereins „World Wide Fund For Nature“ (WWF) ernannt. Maßnahmen wie Toner-Cartridge Recycling (seit 1992), die Umwelt-Zertifizierung der gesamten Canon Gruppe unter der Norm ISO 14001 in 2006, die Unterstützung des Nationalparks Donauauen (seit 1987) und die Verwendung von CO2-freiem Strom in allen österreichischen Canon Niederlassungen (seit 2010) sind nur einige Fakten zur Unterstreichung der gelebten Philosophie. Eine weitere aktive Teilnahme an Initiativen zum Schutz gefährdeter Umgebungen und Gattungen für zukünftige Generationen stellt u.a. das Canon-WWF „Polar Bear Tracking Programm“ dar, bei dem seit vier Jahren die Wanderbewegungen der Eisbären auf Spitzbergen aufgezeichnet werden.

Canons Lebenszyklus-Ansatz für umweltschonende Technologien
Die globale Canon-Gruppe investiert jährlich rund 7,5 % der konsolidierten Erträge in die Weiterentwicklung energiesparender Technologien und setzt auf maximale Wertschöpfung bei minimalem Energieverbrauch. Von der Produktion über den Gebrauch bis hin zur Wiederverwertung der Canon Produkte wird die Umwelt-verträglichkeit in jeder Phase des Lebenszyklus integriert:
Produktion: Während des Produktionsprozesses werden stets technologische Innovationen eingesetzt, um die Umwelteinwirkung des Gebrauchs der Produkte zu minimieren. Dazu gehören u.a.: 3D CAD-Technologien zum Testen und Entwickeln neuer Produkte anstatt Ressourcen-verschwenderische Prototypen, das Ersetzen der Fließbandproduktion durch Zellenfertigung und die Reduktion von Überproduktion. Als eine besondere Canon Innovation ist die sogenannte „Sandwichgussmethode“ erwähnenswert. Hier wird wiederverwerteter Kunststoff zwischen Schichten neuen Kunststoffs eingelegt, wodurch bis zu 30% eines Druckers aus wiederverwerteten Ressourcen hergestellt werden kann. Einige Komponenten bestehen ausschließlich aus Kunststoffen die aus erneuerbaren Rohstoffen gewonnen werden.
Gebrauch: Canon Produkte sind besonders energie- und kostensparend bei ihrem direkten Einsatz zuhause oder im Büro. Hervorzuheben sind in diesem Kontext die innovative Technologien der imageRUNNER ADVANCE Serie: Durch On-Demand Fixierung und Induktions-Heizverfahren verkürzen sie die Aufwärmzeit um bis zu 85% und reduzieren den Stromverbrauch um bis zu 70%. Besondere Netzwerkmodule sorgen für einen energieeffizienten Standby-Modus (1,5 W). Ein neues Tonerzufuhrkonzept sorgt für die vollständige Entleerung der Flaschen vor dem Tauschen – halbleere Tonerbehälter im Restmüll durch unsachgemäßen oder voreiligen Tonerwechsel sind somit nicht mehr möglich. Mit Follow-Me Druck-Konzepten kann man gleich mehrere Druckjobs zur selben Zeit starten (damit das System nur 1x aufwärmen muss) und zusätzlich das Druckvolumen noch um rund 20% reduzieren (z.B. durch Löschung von Druckjobs, die zwar gesendet, aber nicht abgeholt werden).
Wiederverwertung: Als Recycling-Pionier der ersten Stunde hält Canon seine Kunden dazu an, alles von Druckpatronen bis zu Druckergehäusen wiederzuverwerten. Recycling ist ein integraler Bestandteil unserer Arbeitsweise bei Canon, so dass es sogar in der Produktionsstrategie berücksichtigt wird (Stichwort: Sandwichguss). Auf diese Weise kann Canon die Menge der in der Fertigung der Produkte aufgewendeten neuen Ressourcen verringern. Die Canon Taschenrechner sind dafür ein gutes Praxisbeispiel: Diese werden überwiegend aus alten imageRUNNER Systemen und IXUS-Komponenten hergestellt.
Beim Papier-Recylingprozess spielt die Druckfarbenentfernung, das sogenannte „Deinking“, eine große Rolle. Druckprodukte, die mit Canon imagePRESS und imageRUNNER Systemen produziert werden, sind deinkbar. Das entsprechende Zertifikat wurde von dem unabhängigen Prüfinstitut INGEDE ausgestellt.

Canon geht mit gutem Beispiel voran
Der Ansatz zum Umweltschutz geht bei Canon weit über das Produkt-Portfolio hinaus und erstreckt sich auch auf interne Aktivitäten und Geschäftsprozesse. Im Zuge der Zertifizierung nach der Umweltmanagement-NORM ISO 14001 vermeidet und optimiert Canon Austria seit Jahren kontinuierlich seine klimarelevanten Emissionen. Dem Umzug des österreichischen Headquarters in ein neues, hocheffizientes Gebäude folgte die Entscheidung, für alle österreichischen Canon Niederlassungen 100% ökologischen, CO2-freien Strom zu beziehen. Anfang 2010 definierte Canon Austria gemeinsam mit dem Klimaschutz-Consultant ClimatePartner alle klimarelevanten Emissionen, die der laufende Geschäftsbetrieb mit sich bringt. Es existieren eine Reihe firmeninterner Richtlinien zur Förderung der ökologischen Verantwortung, die neben offensichtlichen Bereichen wie Strom, Gas und Heizung auch den gesamten Fuhrpark berücksichtigten. Durch eine interne paneuropäische Richtlinie für Firmenwagen werden die CO² - Emissionen schrittweise gesenkt. Bis 2011 dürfen pro Kilometer nicht mehr als 140g CO², und ab 2012 höchstens 120g CO² ausstoßen werden. Momentan liegt dieser Wert bei 160g CO²/Jahr, viele der Firmenfahrzeuge unterschreiten diesen Wert aber bereits.
 
Dieser unternehmensweite Prozess der Emissions-Reduktion wird regelmäßig durch unabhängige Dritte, wie etwa der SGS Austria Controll-Co GmbH, überprüft und zertifiziert. Alle verbleibenden Emissionen, die mit dem Betrieb der Canon Gmbh einher gehen, werden durch Investitionen in ausgesuchte, vom WWF empfohlene, freiwillige Klimaschutzprojekte wie den Bau von Windkraftwerken oder die Einrichtung von Solarenergieanlagen kompensiert.

Ökologisches Arbeiten im Büro
Ab sofort können sich Business Kunden von Canon bei jedem einzelnen Ausdruck, bei jeder gefertigten Kopie und bei jedem versendeten Dokument freuen, dass dadurch die Umwelt nicht zusätzlich belastet wird. Canon hat gemeinsam mit ClimatePartner sämtliche CO2-Emissionen, die beim Arbeiten mit einem umweltfreundlichen Multifunktionssystem der neuen Canon imageRUNNER ADVANCE-Serie entstehen, einer genauen Analyse unterzogen. Inkludiert wurden alle klimarelevanten Ressourceneinsätze – vom Strom- und Tonerverbrauch bis zu den Emissionen, die der Canon Techniker bei Installation und Service verursacht. Der Ausgleich aller nicht vermeidbaren Treibhausgasemissionen erfolgt durch die Investition in Emissionszertifikate, die aus nachhaltigen Klimaschutzprojekten stammen. Die Kosten dafür werden zur Gänze von Canon übernommen. Der WWF in Österreich unterstützt diese Vorgehensweise als geeignetes Mittel zur Reduktion von CO2-Emissionen.

Wenn mit einem klimaneutral arbeitenden imageRUNNER ADVANCE System CO2-neutrales Papier bedruckt wird, spricht man von vollständiger Klimaneutralität. Diese Vorgehensweise berechtigt die Anwender zur Verwendung des offiziellen ClimatePartner-Logos „klimaneutral“, bzw. „klimaneutral gedruckt“.
Weitere Informationen unter www.canon.at/klimaneutral

Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. Stand: September 2010

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