panning shot of bike in the air

Aufnahme von Bewegung

So hält man Bewegung in einem Foto fest

Bei Actionfotografie dreht sich alles um Drama, Bewegung und Geschwindigkeit. Allerdings stehen viele Fotografen vor dem Problem, wie man diese Geschwindigkeit in einem Einzelbild festhalten soll.

Eine kurze Belichtungszeit ist wichtig, um die Action einzufrieren und scharfe Ergebnisse zu bekommen. Nimmt man allerdings ein Auto, das mit einer Geschwindigkeit von über 300 km/h an einem vorbei rast, mit einer extrem kurzen Belichtungszeit auf, kann man auf dem Bild den Eindruck bekommen, dass das Auto steht. Es wird für den Betrachter schwer, einen Eindruck von der Geschwindigkeit zu erhalten.

In dem Artikel über Schwenken erfahren Sie alles über die Technik, bei der man mit einer längeren Belichtungszeit die Bewegung der Motivs verfolgt. Das ist eine hervorragende Möglichkeit, um Geschwindigkeit auszudrücken, jedoch ist sie nur in bestimmten Situationen anwendbar. Außerdem braucht man dafür etwas Übung, um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen.

Nach dem Prinzip des Schwenkens können Sie die Belichtungszeit einsetzen, um Bewegung darzustellen, selbst wenn Sie keinen vollen Schwenk durchführen. Versuchen Sie, die Belichtungszeit von 1/1.000 Sek. auf 1/640 Sek. zu verlängern. Selbst diese geringe Verlängerung der Belichtungszeit kann eine leichte Bewegungsunschärfe in den sich schnell bewegenden Elementen des Bildes verursachen, wie es hier bei den Rädern des Karts der Fall ist oder auch bei den Flügelspitzen eines Vogels. Versuchen Sie sich anzugewöhnen selbst bei kurzen Belichtungszeiten während der Aufnahme beim Blick durch den Sucher das Motiv mit der Kamera zu verfolgen. So erhalten Sie vielleicht selbst bei kurzen Belichtungszeiten eine Spur Bewegungsunschärfe und bei langen Belichtungszeiten ist das ohnehin ausschlaggebend.

Neben der Veränderung der Belichtungszeit gibt es noch andere Techniken, mit denen man Bewegung ausdrücken kann. Finde die Schlüsselszene der Veranstaltung. Die Aufnahme eines Motivs bei einer Veranstaltung ist zwar ganz gut, aber zwei sich gleichzeitig bewegende Motive können die Vorstellung einer schnellen Bewegung und Action unterstützen.

Neben solchen Aspekten des Wettbewerbs solltest du auch auf Erscheinungen achten, die von Geschwindigkeit und Bewegung verursacht werden. Der Qualm durchdrehender Reifen, die Gischt bei Wassersportarten oder von Pferdehufen aufgeworfener Dreck sind gute Beispiele für solche Elemente, die Bewegung ausdrücken.

Du kannst deine Fotos auch gezielt unscharf machen. Die Fokussierung des Motivs, Anwendung einer kurzen Belichtungszeit und Schwenkung der Kamera gegen die Laufrichtung des Motivs kann zu einer Farbunschärfe führen, die den Eindruck von Bewegungen vermittelt.

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