Umfassende Lösung für Druck- und Outputmanagement bei der HTL Mödling

Der Kunde
Die Höhere Technische Bundes lehr-  und Versuchsanstalt ist eine berufsbildende höhere Schule in Mödling, die aus der k.u.k. Technischen Militärakademie hervorging. Aufgrund ihrer Ursprünge und der weiteren Entwicklungen kann diese Institution auf eine lange, bewegte und hochinteressante Geschichte zurückblicken, die bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurückreicht.
 
Doch nicht nur durch den geschichtsträchtigen Hintergrund wird die Bedeutung der HTL-Mödling deutlich: Zahlreiche prominente Absolventen unter den ehemaligen Schülern und Absolventen wie Künstler, Sportler und Journalisten, aber auch Politiker zeugen ebenso von der hervorragenden Ausbildungsqualität des Hauses wie einige bekannte Projekte. So wurde und werden jedes Jahr nicht nur zahlreiche Projekte mit externen Partnern von Schülerinnen und Schüler geplant, sondern auch in die Praxis umgesetzt. Beispielhaft seien hier die Brücke Lindenweg in Wiener Neudorf von den Schülern der Tiefbauabteilung  oder der Husarentempel, der in Kooperation mit Wienstrom mittels Solarenergie beleuchtet wurde, erwähnt.
Heute gilt die HTL-Mödling mit ca. 3.600 Schülern als größte Schule Österreichs und eine der größten Schulen in Europa, wobei die Schüler in ca. 150 Klassen unterteilt sind. Unterrichtet werden sie von mehr als 400 Lehrkräften, den Schülern stehen dabei elf  höhere Abteilungen (5-jährig) mit dreizehn verschiedenen Ausbildungsschwerpunkten, sieben Fachschulen (4-jährig) sowie acht Kollegs (2-jährig) zur Auswahl, welche in insgesamt zehn administrative Abteilungen gegliedert sind. 
 
Die Anforderungen
Eine derart umfassende Enterprise Organisation bedarf natürlich auch im Hinblick auf die administrative Ausstattung einiger Überlegungen. Im Zuge der Ausschreibung konnten die Spezialisten von Canon unter Beweis stellen, dass eine transparente, einfache, beinahe automatische und dabei auch noch sichere Verwaltung des Druck- und Kopieraufkommens der gesamten Schule realisierbar war. 
 
Karte statt Ausweis: edu.card für Schüler, der innovative Schülerausweis
Die edu.card ist der vom Bundesministerium für Bildung, Kunst und Kultur ausgegebene HighTech-Schülerausweis. Damit werden an den beteiligten Schulen administrative Abläufe verbessert. Für die Schüler ist die edu.card eine praktische Gesamtlösung, mit der sie nicht nur bezahlen, sondern sich u. a. auch in Netzwerke einloggen, und elektronisch signieren bzw. ausweisen können. 
 
Die edu.card– grundlegender Bestandteil der Canon Gesamtlösung
Aufgrund der Einführung der edu.card im Jahr 2010 an der HTL-Mödling wurde sehr schnell klar, dass nur wenige Anbieter von qualifizierten Officelösungen in der Lage waren, maßgeschneiderte und kostenoptimierte Accounting-Optionen in das System zu integrieren. Die vielfältigen Möglichkeiten der edu.card bildeten einen grundlegenden Bestandteil der Canon-Gesamtlösung: 
 
Im Zuge der Demoinstallationen zahlreicher Anbieter zeigte sich, dass die QuickChip/Mifare Funktionalität auf der edu.card in Kombination mit den angebotenen Canon imageRUNNER ADVANCE Systemen den reibungslosesten Ablauf gewährleisten konnten. 
 
Zuweisung von dienstlichen Budgets an die Anwender
Ermöglicht wird diese Qualität durch das Abrechnungssystem uniFLOW, das systemtechnisch alle Voraussetzungen für verschiedene Abrechnungsvarianten bietet und damit die ideale Plattform für die Quick Chip Funktionalität darstellt. Jeder Anwender erhält entweder ein dienstliches Budget (vorwiegend Lehrpersonal) oder verfügt über ein privates mittels QuickChip Funktion. Bei jedem Druckjob erfolgt die Überwachung und Abrechnung der dienstlichen Budgets bzw. die QuickChip Abbuchung. Der jeweilige Anwender kann beim Einloggen auf komfortable Weise seine letzten Transaktionen (10-30, je nach Konfiguration) abrufen, wobei hier ebenfalls in privat und dienstlich unterschieden wird. 
 
„Anonymes“ Drucken durch „Laufkundschaft“
Das Benutzen der imageRUNNER auch ohne edu.card für schulfremde Personen (z.B. beim Elternsprechtag) wird dadurch ermöglicht, dass bestimmte Geräte einfach nur mittels Quick Chip benutzt werden können. Hier ist auch ein eigenes Preisprofil möglich. 
 
Klassenkopierer
Für die Funktion der Klassenkopierer ist keine separate Karte erforderlich! Jene Schüler, die zum Klassenkopierer gewählt wurden, haben die Möglichkeit sich beim imageRUNNER mit ihrer persönlichen edu.card anzumelden, und dann bei Bedarf die Klassenkostenstelle zu wählen. Alle getätigten Kopien werden dann vom Klassenbudget abgebucht. Die Aufladung des Klassenbudgets kann der berechtigte Schüler ebenfalls selbständig mit der Quickfunktion durchführen. 
 
Auslösen von Großformat-Druckaufträgen mit edu.card
Diese Druckaufträge werden über ein Kartenlesegerät (MiCard) ohne Quick Chip Funktion bei den Großformatdruckern mittels edu.card ausgelöst, die Verrechnung erfolgt auf cm2-Basis. Nicht abgeholte Druckaufträge verfallen nach einer festgelegten Zeit am uniFLOW Server. 
 
My Print Anywhere
Für idente Geräte kann das Pull-Printing Prinzip angewendet werden – egal bei welchem dieser Geräte man sich einloggt, die eigenen Druckaufträge können von jedem abgerufen werden. 
 
Hardware-Ausstattung
Der Großformatdruck erfolgt über sieben Stück iPF755, einen iPF765, sowie zusätzlich ein Stück HD Ultra 3630 MFP.
Die installierten fünfzehn Stück Canon imageRUNNER ADVANCE 6055 in der schwarz/weiß Ausführung sowie die C7055 und C5051 als Farbvariante verfügen durchwegs über hohe Druckkapazitäten und Geschwindigkeiten, um auch in stressreichen Spitzenzeiten den reibungslosen Kopier- und Druckbetrieb – bei bester Qualität! - aufrechterhalten zu können und somit keinen „Flaschenhals“ für wichtige Projekte entstehen zu lassen. Für die optimale dezentrale Ausstattung in Büros und Konferenzräumen stehen für den reinen Druck sechs Stück Canon LBP7750dn zur Verfügung, für zusätzliche Kopierfunktionalität in niedriger Auflage wurden elf Stück imageRUNNER ADV C2020i eingebunden. Bei diesen Geräten erfolgt die Abrechnung ausschließlich über ein im Voraus eingebuchtes Budget am uniFLOW Server.
Durch die Standardausführung „eMaintenance“ und „eMaintenance Advanced“ beim Canon Wartungsabkommen erfolgt die Störungsmeldung automatisch durch das Gerät, der Tonerbedarf wird ebenfalls automatisch errechnet und direkt bei Canon online bestellt.
 
Fazit

Die Gesamtlösung von Canon ermöglicht damit einen weitgehend administrationsfreien Betrieb der lokalen Drucker- und Kopiererlandschaft der HTL-Mödling bei optimaler Ausnutzung aller Möglichkeiten durch die Anwender. Die Budgetüberwachung und Abrechnung erfolgt automatisch bei höchstmöglicher Sicherheit, gleichzeitig wird etwaiger Missbrauch bzw. die Benutzung der Geräte ohne Bezahlung von vorne herein hundertprozentig unterbunden.

 

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