Eddie Keogh – EOS-1D X Mark II

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Eddie Keogh

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„Ich würde sie sofort einsetzen. Sie ist derartig gut.“

Eddie Keogh ist ein Top-Sportfotograf, der regelmäßig freiberuflich für die Bildagentur Reuters arbeitet. Darüber hinaus ist er Mitglied im Canon Ambassador Programm, hat intensive Kenntnisse über das EOS System und er gehört zu den ersten, die mit der EOS-1D X Mark II Aufnahmen gemacht haben. Er lässt uns an seinen Gedanken über ihre Leistung bei wenig Licht und ihre Geschwindigkeitsvorteile teilhaben …

Die Herausforderung für Eddie war ein anspruchsvoller Test der EOS-1D X Mark II im Londoner Lee Valley Velopark, der legendären Radrennbahn für die Olympischen Spiele und Kulisse der triumphalen Siege der Teams aus Großbritannien, die von Sir Chris Hoy und Victoria Pendleton im Sommer 2012 angeführt wurden. Zufällig war 2012 das Jahr, in dem Eddie seine ursprüngliche EOS-1D X erhielt, deshalb war dies ein recht passender Ort für den Test der EOS-1D X Mark II. Aber wird es nur lächelnde Gesichter geben? Eddie erzählt die Geschichte …

„Als ich sie das erste Mal in die Hand nahm, wusste ich, dass es gut wird“, merkt er an. „Die Handhabung vermittelt Vertrauen und sie liegt einfach nur gut in der Hand. Jedes Mal, wenn Canon eine neue Kamera auf den Markt bringt, frage ich mich, wie kann die besser als die letzte sein?‘ – aber diese hier spielt in einer ganz neuen Liga.

„Die Idee war, auf die Radrennbahn zu gehen und dort Bilder von den Bahnradfahrern zu machen“, verrät er. „Ich bin schon früher an diesem Ort gewesen und habe von den Weltmeisterschaften sowie den Paralympics berichtet – deshalb war mir dieser Ort vertraut. Und wo gibt es einen besseren Ort, um diese Kamera zu testen? Die Beleuchtung war schwierig – deshalb war es ein echter Test für die Kamera: Aufnahmen mit kurzer Belichtungszeit von sich schnell bewegenden Objekten in der Radsporthalle bei wenig Licht. Ich wusste, dass ich die Leistungsfähigkeit der Kamera in jeder Hinsicht ausreizen würde. Der Sensor bietet eindrucksvolle ISO-Fähigkeiten und ich fand die Qualität der Aufnahmen mit ISO 3.200 genauso gut wie die Qualität der Bilder, die ich mit ISO 1.600 mit der EOS-1D X gemacht hatte.“

„Ich habe mich mit der Kamera sehr wohl gefühlt“, sinniert er. „Es ist diese Kontinuität zwischen dieser und meiner alten EOS-1D X, die mir am besten gefällt. Man könnte mir diese Kamera jetzt geben und ich würde damit morgen einen Job machen, das wäre überhaupt kein Problem.“

Eddie war besonders daran interessiert, die Fortschritte bei der AF-Geschwindigkeit und der Schärfenachführung zu entdecken. „Ich hatte die Möglichkeit, die Schärfenachführung mit den Radfahrern zu testen, die auf mich zu fuhren und mit ihrem Oberkörper formatfüllend an mir vorbei rasten“, erinnert er sich. „Mit 14 Bildern pro Sekunde war jedes einzelne Bild scharf. Und das durchgängig. Ich schaute die Bilder auf der Rückseite der Kamera an und jede Aufnahme war perfekt fokussiert. Es gab nicht eine einzige schlechte Aufnahme. Es ist sinnlos, mit 14 B/s in Höchstgeschwindigkeit (und mit AF / AE) zu fotografieren, wenn davon zehn unscharf sind …“

Er fährt fort: „Sie stellt das Motiv noch ein wenig schneller scharf. Wir reden zwar über Nanosekunden – aber sind wir mal ehrlich – eine Nanosekunde könnte der Unterschied zwischen der Position eines Balls am Fußende oder 20 cm davon entfernt sein. Dieser Moment ist buchstäblich eine Tausendstelsekunde kurz und dann ist er weg – das ist der Spielraum, den wir haben. Deshalb ist die EOS-1D X Mark II ein großer Schritt nach vorn. Sie hat eine hervorragende Pufferkapazität und der Dual DIGIC 6+ Prozessor macht wirklich einen unglaublichen Job beim Handling der Datenflut.“

„Wenn irgendein neues Gerät besser, schneller und bequemer ist, dann erleichtert mir das meine Arbeit“, lacht er. „Ich erinnere mich noch an die alten Zeiten mit den 64 MB CompactFlash Speicherkarten und ihren wirklich langsamen Schreibgeschwindigkeiten. Wenn ich darauf mit 14 B/s eine Reihenaufnahme speichere, würde ich den ganzen Tag darauf warten! Mit einer CFast-Karte an Bord hat man wirklich einen Bonus. Mit der EOS-1D X Mark II hat man einen Puffer von 170 RAW-Dateien. Das ist unglaublich. Das letzte, was einem als Fotograf passieren darf, ist ein ohne eigenes Verschulden verpasster Schuss, etwa wegen einem vollem Puffer oder einem langsamen Prozessor. Die Kamera muss einfach liefern und die EOS-1D X Mark II wird mit ihrem superschnellen Prozessor und dem großen Puffer auf jeden Fall begeistert angenommen.“

Ein klarer und scharfer Vorteil

Eddies Erfahrungen bei den Aufnahmen bezogen auch die Rückseite der Kamera mit ein, als die Zeit gekommen war, um die Bilder zu überprüfen. „Das Display auf der Rückseite war mit seinen 1,6 Millionen Pixeln Auflösung fantastisch“, sagt er. „Das ist wirklich eine deutliche Verbesserung gegenüber der EOS-1D X. Weil ich mittlerweile so viel mehr an der Rückseite der Kamera arbeite, es ist ein echter Vorteil, wenn dort ein schärferes Bild ist. Sehr oft bin ich bei einem Spiel und muss die Schärfe schnell überprüfen. Und dieses neue Display macht das möglich.“

Außerdem gibt es eine neue Funktion bei der EOS-1D X Mark II, die wirklich von Vorteil ist“, verrät er. „Das ist die ,Crop-and-Send‘-Funktion. Das ist fantastisch für Fotografen wie mich, die in der Sportfotografie unterwegs sind. Man kann eine Aufnahme auswählen und sie in der Kamera beschneiden, die Kamera speichert es dann als ein weiteres JPEG. Im Sport sind 95 Prozent unserer Bilder zugeschnitten. Es ist sehr selten, dass ein Bild von einem Sportevent unbeschnitten an den Kunden gesendet wird, deshalb ist diese Funktion absolut wertvoll und spart eine Menge Zeit.“

Er fährt fort: „Manchmal wird uns Fotografen bewusst, wie wichtig eine Kontrolle über unsere wertvollen Bilder ist – der Bildausschnitt entscheidet vielfach darüber, ob das Bild toppt oder floppt. Dem Fotografen die Möglichkeit an die Hand zu geben, sein Bild noch in der Kamera und vor der Weitergabe zu beschneiden, ist sehr zu begrüßen.“

Ebenso positiv ist das integrierte GPS, das es in der EOS-1D DSLR Serie zum ersten Mal gibt. Eddie erklärt: „Das ist in der Tat wirklich wichtig. Zum Beispiel dann, wenn eine Menge von Fotografen eine Sequenz von Bildern von einem Tor versenden – mit der EOS-1D X Mark II weiß man dann, dass die Zeit der Aktion genau mit der Zeit der Aufnahme übereinstimmt. Es bestehen also keine Zweifel mehr an der Gültigkeit oder Richtigkeit des Bildes. Ebenfalls gibt es keine Notwendigkeit mehr, die Uhr in der Kamera manuell einzustellen. Mit der EOS-1D X Mark II weiß ich, dass das, was auf dem Platz passiert mit dem, was ich durch mein Objektiv gesehen habe, ein und dasselbe sind.“

Bewegende Fotos

Eddie hat fünf seiner Lieblings-Objektive auf der Radrennbahn eingesetzt: Das EF 11-24mm 1:1,4L USM, EF 14mm 1:2,8L II USM, EF 24-70mm 1:2,8L II USM, EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM und das EF 400 1:2,8L IS II USM. „Die EOS-1D X Mark II hat hervorragend mit allen Objektiven funktioniert“, bestätigt er. „Die Fokussierung war schnell und präzise, viel besser als bei der EOS-1D X, aber mit der zusätzlichen Möglichkeit von 4K-Filmaufnahmen bedeutet das, dass ich – wenn ich gefragt würde – Filme mit dem Live View Modus aufzeichnen könnte. Mit stets geschmeidiger Fokussierung dank der Touchscreen-Steuerung und dem Dual Pixel CMOS AF. Die Produktion von Filmen wird mittlerweile bei vielen Fotografen nachgefragt, vor allem von Reuters, wo wir versuchen, über das hinausgehen und unseren Kunden mehr zu geben – deshalb ist dieses Feature ausgezeichnet.

„Mein Gesamtbewertung über die EOS-1D X Mark II ist, dass ich damit mehr Bilder mit höherer Qualität machen kann und sie dank des neuen WiFi Transmitters schneller versenden kann“, fasst Eddie zusammen. „Meiner Meinung nach ist die Kamera ein wichtiger Schritt von der ursprünglichen EOS-1D X nach vorne. Mit der brillanten ,Crop-and-Send‘-Funktion ist sie wirklich für Fotografen wie mich gemacht. Wann kann ich sie bestellen?“

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