Canon cameras

Entdecken Sie die Canon Storytelling Reise.

Mike Burnhill

@Cecilie Harris

Wir bei Canon helfen den Menschen seit mehr als 80 Jahren beim Erzählen ihrer Geschichten. Nur wenige Menschen haben dabei mehr Innovationen und Evolutionen begleitet als Mike Burnhill, unser Produktspezialist mit mehr als 11-jähriger Erfahrung. Wir haben uns mit Mike getroffen, um mit ihm über seine Vergangenheit, seine Gegenwart und seine Zukunft bei Canon zu sprechen.

Erzähl uns ein wenig mehr über dich selbst, Mike – was ist deine Aufgabe bei Canon uns seit wann machst du das?

Ich bin jetzt seit 11 Jahren bei Canon und dort jetzt als Produktspezialist für Profi-Kameras tätig. Zu meinem Aufgabengebiet gehören die EOS-1D und die EOS 5D Serie, L Serie Objektive und nun auch das EOS R System.

Ich begann als allgemeiner Produktspezialist und habe mich für die Betreuung professioneller Produkte in ganz Europa qualifiziert. Ich bin viel unterwegs und nehme an großen Events teil, auf denen CPS (Canon Professional Services) anwesend ist, was praktisch bei allen großen Sportveranstaltungen rund um den Erdball der Fall ist. So war ich in Korea bei den Olympischen Winterspielen, bei der Formal 1 in Monaco und einige Wochen in Russland bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Wir bieten dort Support für professionelle Fotografen – z. B. Reinigung, Überprüfung und Reparatur der Ausrüstung. Als Produktspezialist ist es meine Aufgabe, den Profis Tipps für neue Wege beim Gebrauch der Kamera und deren Funktionen zu geben. So können sich die Fotografen darauf konzentrieren, diese erstaunlichen Geschichten einzufangen, ohne sich Sorgen zu machen, dass etwas schief geht.

Canon Fotografen bei den Olympischen Spielen in Rio

@Alessandro Trovati

Du hast in deiner Zeit bei Canon sicher einiges erlebt – was ist deiner Meinung nach die signifikantesten Entwicklungsfortschritte gewesen?

Es gibt zwei, die mir auf diese Frage sofort in den Sinn kommen. Der erste war die Vorstellung der Canon EOS 5D Mark II im Jahr 2008. Wir führten mit ihr erstmals eine DSLR-Videofunktion ein. Das ebnete den Weg zum Vlogging. Vor der Canon EOS 5D Mark II brauchte man einen recht kostspieligen Camcorder, um derartige Inhalte aufzunehmen. Die Kamera hat die Videoindustrie über Nacht verändert. Es war eine aufregende Zeit des Lernens, die darauf folgte. Heute ist die Canon PowerShot G7 X die populärste Vlogger-Kamera in Europa.

Das zweite Ereignis war im Jahr 2014, als der Dual Pixel CMOS AF mit der Canon EOS 70D eingeführt wurde. Diese Technologie, die es nur bei Canon gibt, ermöglicht während der Aufnahme die Fokussierung über den Sensor. Ursprünglich hatten wir diese Technologie bereits im Jahr 1981 angedacht, konnten sie jedoch erst realisieren, als sich die technischen Voraussetzungen hierfür weiter entwickelt hatten.

Mike – Du bist ja selbst Fotograf – welche Kamera benutzt du heute und warum?

Meine Haupt-Kamera ist momentan die Canon EOS 5D Mark IV. Und ich beschäftige mich auch mit dem EOS R System. Es hat einen Gesichtserkennungs-AF und man muss sich deshalb keine Gedanken machen, wo der Fokuspunkt liegt. Das ist für mich ideal, da wir gerade ein Baby bekommen haben. Anstatt permanent durch den Sucher zu schauen, kann ich die Bildkomposition grob auf das Gesicht machen und jede Emotion festhalten.

Baby

@Mike Burnhill

Betrachten wir einmal die modernen Kamera-Kits: Welches würdest du für einen Einsteiger empfehlen und welches für einen Foto-Begeisterten?

Für einen Einsteiger empfehle ich die Canon EOS 200D. Sie ist kompakt, leicht und einfach bedienbar. Zu Beginn kann so eine Kamera ziemlich technisch aussehen. Aber die Canon EOS 200D wurde speziell darauf konzipiert, ein intuitiv benutzbares Menü zu haben. Viele wissen genau, was für ein Ergebnis sie haben möchten – jedoch nicht, wie sie es erzielen. Die Canon EOS 200D bietet im Menü Tipps und Tricks zum Erreichen verschiedener Ergebnisse. Beherrscht man das alles, so kann man diese ausblenden und mit der erweiterten Menüstruktur arbeiten, die mit den anderen EOS Kameras vergleichbar ist.

Für etwas fortgeschrittenere Fotografen ist meine Empfehlung die Canon EOS 6D Mark II – sie ist für viele ein Schritt in eine ganz neue Art der Fotografie. Der größere Sensor kann die Geschichten mit noch mehr Hintergrundunschärfe festhalten, was bei Profi-Fotografen sehr beliebt ist.

Was kommt als Nächstes bei Canon?

Wir haben gerade das neue EOS R System vorgestellt, das mit allen Canon EF Objektiven ab 1987 kompatibel ist. Fünf Monate lang haben wir mit unseren Ambassadors Bilder für die Produktvorstellung aufgenommen und die Kamera dabei in allen möglichen Umgebungen getestet. Daniel Etter war beispielsweise mit der EOS R in der Lage, ein bisher nicht realisierbares Projekt in einem Kohlebergwerk durchzuführen. Er hatte bereits mit diesem Projekt begonnen, konnte jedoch nicht das festhalten, was er sich vorstellte, da es einfach zu dunkel dort war und seine Kamera nicht fokussieren konnte. Die neue EOS R konnte jedoch auch dann noch fokussieren, wenn nur noch das Licht der Scheinwerfer am Helm der Bergleute verfügbar war. Wir erwarten mit Spannung auf den Moment, an dem das neue System auf den Markt kommt.

Ich fürchte, dass es nicht mehr gibt, über das ich zum jetzigen Zeitpunkt reden darf. Aber bleiben Sie am Ball: Es kommen noch weitere spannende Dinge.

Bergbauarbeiter bei wenig Licht

@Daniel Etter



Von Sasha Newbury