Tiefer ins wilde Leben

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© „Sturmreiter“, aufgenommen mit einer Canon EOS-1Ds Mark III von Markus Varesvuo

Die Welt der Natur um uns herum steckt voller Faszination, Drama und Wunder, insbesondere, wenn man sie ganz nah betrachtet. Und wenn man beginnt, das Tierreich und die Pflanzenwelt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, sind die fotografischen Möglichkeiten unendlich vielseitig und reichhaltig.

Eine Schlüsselstellung unter den Ausstellungen und Ehrungen für die besten Naturfotos aus aller Welt hat der Wettbewerb „The Wildlife Photographer of the Year“ (Naturfotograf des Jahres) inne, der in diesem Jahr zum 50. Mal ausgetragen wird.

Der Wettbewerb wird seit 1965 ausgetragen, als das BBC Wildlife Magazine noch einfach unter dem Namen „Animals“ bekannt war. Damals gab es lediglich drei Kategorien mit insgesamt 500 Fotos im Wettbewerb. Aber sogar damals war es schon die wichtigste Veranstaltung für Naturfotografen. Im Lauf der Jahre wuchs der Wettbewerb, und seit 1984 arbeiten das Natural History Museum und die BBC zusammen, um dieses Großereignis auf die Beine zu stellen. Mittlerweile gehen Tausende Teilnahmebewerbungen aus über 98 Ländern rund um die Welt für den Wettbewerb ein.

In jedem Jahr ist das Natural History Museum Gastgeber einer Ausstellung der besten eingereichten Arbeiten. Nach der Premiere in London reist die Ausstellung über das Jahr um die ganze Welt. Die Siegerbilder werden außerdem im BBC Wildlife Magazine und in Publikationen aus sechs Kontinenten abgedruckt, sodass Millionen Menschen diese Fotos sehen können.

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© „Schwarm Alkenvögel“, aufgenommen mit einer Canon EOS-1D X von Markus Varesvuo

Die diesjährige Ausstellung öffnet ihre Pforten am 24. Oktober; gezeigt werden 100 preisgekrönte Bilder. Lesen Sie weiter, und erfahren Sie hier mehr.

Explorers im Dienste des National Geographic: Beverly und Dereck Joubert

Unter den meistgerühmten Naturfotografen und Naturfilmern der Welt findet sich auch das vielfach preisgekrönte Ehepaar Beverly und Dereck Joubert. Unermüdlich fotografiert das Paar seit über 25 Jahren in der Natur. Die beiden sind profilierte Umweltschützer, und besonders die atemberaubende Tierwelt Afrikas liegt ihnen am Herzen.

Ihre schier unglaublichen, wunderschönen und aufschlussreichen Porträts von Raubkatzen und -tieren sind in mittlerweile 22 Filmen, 10 Büchern und unzähligen Beiträgen im National Geographic niedergelegt. Ihr eindrucksvolles Lebenswerk hat ihnen fünf Emmys und den Ökologiepreis „World Ecology Award“ eingebracht.

Sehen Sie sich den inspirierenden, lustigen und bewegenden TED-Talk der beiden an: „Life Lessons from Big Cats“ (Was Raubkatzen uns über das Leben lehren können). Der Film enthält einige Aufnahmen mit wilden Raubtieren, die Sie als verstörend empfinden könnten. Trotzdem bietet er vor allem faszinierende Einblicke in Leben und Werk der Jouberts.