Lernprogramme: Bewegungsfotografie

Die Welt ist voller Bewegung. Doch wie lässt sich dies in einem einzigen Bild Ihrer Kamera einfangen? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder nehmen Sie ein verschwommenes Bild auf, das den Eindruck von Bewegung vermittelt, oder Sie entscheiden sich für das „Einfrieren“ von Bewegung, um einen einzigen Moment innerhalb des Bewegungsablaufs festzuhalten.

Um gute Bewegungsaufnahmen zu machen, müssen Sie ein Verständnis für die Funktionen Ihrer Kamera haben, müssen Sie die richtige Technik beherrschen und brauchen Sie etwas Erfahrung. In diesem Lernprogramm werden folgende Themen abgedeckt:
• Belichtungszeit
• Die Bedeutung von Blende und ISO
• Kameraschwenks
• Sportfotografie
• Bildstabilisator
• Experimentieren und Entdecken

Belichtungszeit
Bei der Aufnahme von Bewegungsfotos ist es wichtig, die Bedeutung der Belichtungszeiten für die Bewegung zu verstehen.

Wenn Ihr Motiv ganz still steht und sich die Kamera auf einem stabilen Stativ befindet, ist die Belichtungszeit nicht so wichtig. Ob 1 Sekunde oder 1/1.000 Sekunde – die Ergebnisse ähneln sich, was die Schärfe des Motivs angeht.

Doch nun stellen Sie sich vor, ein Hund läuft über das Bild, bei einer Geschwindigkeit von 16 km/h. In 1 Sekunde legt er beinahe 5 m zurück. Wenn Sie eine Belichtungszeit von 1 Sekunde verwenden, erhalten Sie ein sehr verschwommenes Bild des Hundes.

Dies kann ein sehr effektives Mittel sein, um den Eindruck von Bewegung zu vermitteln. Eine Belichtungszeit von 1 Sekunde ist hier vielleicht etwas übertrieben, doch Belichtungszeiten von etwa 1/15 Sekunde sind durchaus einen Versuch wert (der Hund bewegt sich etwa 30 cm). Wenn Sie hingegen möchten, dass der Hund starr angezeigt wird, können Sie eine Verschlusszeit von 1/1.000 Sekunde ausprobieren. In diesem kurzen Moment legt der Hund nicht einmal 0,5 cm zurück.

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