Lernprogramm: Jahreszeitliche Fotografien mit Pfiff

Bewegungsaufnahmen

Nachts sind die Belichtungszeiten länger – die durch bewegte Objekte hervorgerufene Verwacklungsunschärfe trägt zum Eindruck der Bewegung bei.

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Champs Elysées, You Connect-Mitglied Robert Köhler, Canon EOS 500D

Dies funktioniert sehr gut mit Autos und anderen Fahrzeugen – die Scheinwerfer und Rücklichter werden als lange weiße und rote Streifen dargestellt. Diesen Effekt können Sie mit statischen Straßenlaternen und -beleuchtungen kombinieren, um Ihre Fotos mit noch mehr Farbe und Bewegung anzufüllen.

Wenn Sie einen manuellen Modus auf Ihrer Kamera haben, können Sie auch Bildern von Menschen Bewegung hinzufügen. Stellen Sie Ihr Motiv draußen in der Dunkelheit auf. Sie können Ihr Motiv vor einem dunklen Nachthimmel, einem beleuchteten Gebäude oder einem dunklen Gebäude mit beleuchteten Fenstern aufstellen.

Geben Sie der Person dann zwei kleine elektrische Fackeln, eine für jede Hand. Montieren Sie Ihre Kamera auf einem Stativ oder einer festen Unterlage, und stellen Sie die Verschlusszeit der Kamera auf eine Belichtungszeit von 10 oder 20 Sekunden mit einer Blende von 1:8 und ISO 400 ein. Lösen Sie bei eingeschalteten Fackeln die Aufnahme aus, und bitten Sie die Person, während der Belichtung die Arme zu schwenken. Dadurch werden Lichtmuster erzeugt. Am besten experimentieren Sie und prüfen anschließend die Ergebnisse.

Nachthimmel
Wenn Sie mit Ihrer Kamera bei Nacht draußen sind, richten Sie das Objektiv einmal Richtung Himmel. Knackig kalte, wolkenlose Winterabende eignen sich perfekt dazu, die Sterne zu fotografieren.

Sie benötigen kein Teleskop, um interessante Ansichten vom Nachthimmel einzufangen. Von Vorteil ist es, wenn Sie von starker Straßenbeleuchtung entfernt sind. Versuchen Sie, ein Motiv mit einer interessanten Form in mittlerer Entfernung einzubeziehen – ein kahler Baum eignet sich gut, oder ein markantes Gebäude. Probieren Sie im manuellen Modus eine Reihe unterschiedlicher Belichtungszeiten mit einer Blende von 1:5,6 und ISO 200 aus.

Sie können den Mond in Ihre Fotos einbeziehen; bedenken Sie dabei jedoch, dass dieser lediglich eine von der Sonne beleuchtete Landschaft ist und bei einer Beleuchtung länger als 1/200 Sekunde mit einer Blende von 1:8 und ISO 100 überbelichtet wird. Auch wenn der Mond mit bloßem Auge recht groß erscheint, denken Sie daran, dass er auf den meisten Kameraobjektiven winzig aussieht.

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