Lernprogramme: Schwarzweiß-Fotografie

Warum Farbe wichtig ist

In der Schwarzweiß-Fotografie werden häufig Filter eingesetzt, um die Bildwirkung gezielt zu beeinflussen. Gelb- und Rotfilter zum Beispiel absorbieren blaues Licht und lassen den Himmel auf dem Bild dunkler erscheinen.

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Einsatz von Filtern
Dadurch wird nicht nur die Dramatik gesteigert, es heben sich auch die weißen Wolken besser vom Himmel ab. Alle Canon Objektive für das EOS-System und viele PowerShot-Modelle – etwa die PowerShot G12 oder die PowerShot SX30 IS – haben ein Filtergewinde. Über die „Picture Style“-Einstellungen der Canon EOS-Kameras können digitale Filter gewählt werden, Gelb, Rot, Orange oder Grün beeinflussen die Schwarzweiß-Töne und simulieren den Effekt eines an der Frontlinse befindlichen Filters. Genaue Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera.

Schwarzweiß „sehen“
Sie müssen nicht in Schwarzweiß fotografieren. Sie können auch in Farbe aufnehmen und auf dem PC eine Kopie der Bilddaten in Schwarzweiß konvertieren. Denken Sie aber daran, dass es hierbei gewisse Grenzen gibt, die man beachten sollte.

Zum Beispiel heben sich rote Blüten bei einem Farbfoto auf der grünen Wiese ab. Bei der Umwandlung nach Schwarzweiß stellen Sie fest, dass Rot und Grün zu Grauschattierungen werden, die sich kaum noch voneinander unterscheiden.

Durch Übung können Sie lernen, „schwarzweiß“ zu sehen, es ist nicht schwierig. Im Allgemeinen benötigt man für gute Schwarzweiß-Bilder einen hohen Kontrast im Motiv. Wenn Sie das Motiv zweimal fotografieren – erst in Farbe, dann in Schwarzweiß – können Sie beide Ergebnisse schnell auf dem LCD-Display Ihrer Kamera miteinander vergleichen.

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