Lernprogramme: Nachtaufnahmen

Twilight Zone

Einer der besten Momente für Nachtaufnahmen ist die Zeit direkt nach Sonnenuntergang. Obwohl die Sonne schon hinter dem Horizont verschwunden ist, spendet sie noch etwas Licht. Auch wenn Ihnen der Himmel eher dunkel erscheinen mag: Die Kamera wird das vorhandene Licht mit einer langen Belichtungszeit aufnehmen und ihr Hauptmotiv so in einen tiefblauen Hintergrund stellen. Ist die Dämmerung vorbei, wird der Himmel auf diesen Bildern schwarz aussehen.

 


Aufnahmen von Gebäuden und Monumenten gelingen besonders gut in der Dämmerung. Sehen Sie, wie sich das Licht auf diesem Bild des Eiffelturms verändert.


Sonnenuntergangs-Aufnahmeserie
Eine Möglichkeit, die Schönheit der Dämmerung schätzen zu lernen, besteht darin, eine Bilderserie ab ca. einer Stunde vor Sonnenuntergang bis zu einer Stunde danach zu schießen. Das wird Sie zwar ein paar Stunden beschäftigen, aber die Ergebnisse werden Ihnen zeigen, was für Veränderungen am Himmel vorgegangen sind.

Suchen Sie sich eine Szene mit einem interessanten Motiv im Vordergrund oder in mittlerer Entfernung aus. Ideal sind Gebäude, Statuen oder eine Felsgruppe. Platzieren Sie Ihre Kamera auf einem Stativ, damit diese sich während der Aufnahmen nicht bewegt. Das ist natürlich nicht unbedingt notwendig, solange Sie alle Aufnahmen stets aus der gleichen Entfernung machen.

Sie sollten einen Abend mit einem möglichst wolkenfreien Himmel wählen. Machen Sie das erste Bild etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, und nehmen Sie dann alle 10 bis 15 Minuten weitere Bilder auf. Setzen Sie dies fort bis ca. eine Stunde nach Sonnenuntergang. Wenn Sie sich dann die Aufnahmen nacheinander ansehen, werden Sie feststellen, wie sich der Himmel von Blau über Rot und Dunkelblau bis hin zu Schwarz verändert hat. 

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