Lernprogramme: Bildkomposition

Es gibt viele Anregungen, Richtlinien und Techniken zur Komposition. Wenn Sie diese verstehen und anwenden, können Sie bessere Fotos machen, aber auch durch gezieltes Missachten dieser Regeln beeindruckende Effekte erreichen.

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© Michael Norton 2011, EOS 7D

Die Kunst der Bildkomposition besteht darin, den optimalen Blickwinkel für die Kamera zu finden, sodass alle Elemente des Motivs im Bildausschnitt möglichst ansprechend platziert sind. In diesem Lernprogramm werden die nützlichsten und am häufigsten eingesetzten Techniken zur Verbesserung von Fotos beschrieben.

• Zuschneiden des Hintergrunds
• Ein anderer Blickwinkel
• Nähe und Ferne
• Fluchtpunkte
• Die S-Linie
• Die Drittel-Regel
• Hochformat oder Querformat
• Auf gleicher Höhe

Bei der Bildkomposition geht es gleichermaßen um das Ausschließen wie um das Einbeziehen von Objekten. In vielen Fällen profitiert der Hintergrund vom Zuschneiden, sei es durch Herangehen an das Hauptmotiv oder durch Heranzoomen. Vom 8-mm-Ultraweitwinkel- bis zum 800-mm-Superteleobjektiv eröffnen Ihnen die über 60 Objektive der EF-Serie ungeahnte Möglichkeiten mit Ihrer EOS.

Das Zuschneiden erfüllt zwei Hauptzwecke. Zum einen werden unerwünschte und ablenkende Objekte oder Hintergründe entfernt. Zum anderen erlaubt es, den Bildausschnitt mit dem Hauptmotiv auszufüllen. In der Porträtfotografie können Sie so nur das Gesicht der Person zeigen.

Denken Sie aber daran, dass Umgebung und Hintergrund oftmals zum Charakter einer Person beitragen können. Sie können die Person in ihrem Umfeld zeigen, zum Beispiel ein Schriftsteller am Schreibtisch, eine Pianistin am Flügel oder ein Fotograf mit Kamera.

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