Capturing the drama of climbing a volcano with the EOS 5D Mark IV

Ulla Lohmann

Die EOS 5D Mark IV unter extremen Bedingungen

Ulla Lohmann
Ulla Lohmann

Canon Explorer


Die Expeditionsfotografin und Fotojournalistin Ulla Lohmann war eine der ersten, die die EOS 5D Mark IV ausprobieren konnten, und sie hat die Kamera dem härtesten Test unterzogen, den sie sich vorstellen kann. Wir entdecken die Herausforderungen, die das neueste Mitglied der Canon 5D Familie bei den Vulkanen von Vanuatu bestehen muss ...

Der Südpazifik ist für sein azurblaues Meer, weiße Sandstrände und Inseln bekannt, die im romantischen Licht der Folklore stehen. Aber es gibt eine andere, wesentlich böswilligere Seite von diesem Teil der Welt, und das ist genau der Ort, an dem Ulla Lohmann ihre Zeit am liebsten verbringt. Wenn man ganz genau auf die Spitze einer der vielen Vulkane schaut, die diese 82 Inseln besprenkeln, aus denen das Vanuatu Archipel besteht, können Sie vielleicht einen unerschrockenen Canon Explorer mit der Kamera in der Hand entdecken ...

„Ein Auftrag für ein Snack-Unternehmen brachte mich mit der Kamera hierher.“ erklärt Ulla. „Sie baten mich hierher zu kommen und meine Erfahrungen beim Fotografieren von Vulkanen einzusetzen, um beeindruckende Bilder einer imaginären Reise zu machen, die einer ihrer scharfen Tortilla-Chips von der Fertigstellung bis zur Verpackung unternehmen könnte. Natürlich ist das alles Fiktion, aber sie wollten mit dem Begriff 'extra hot' spielen, da im Englischen das Wort 'hot' sowohl heiß als auch scharf bedeutet. Also nahm ich meine Kamera mit in den 600 Meter tiefen, aktiven Vulkan, wo wir wir uns nur 50 Meter von der heißen Lava entfernt befanden. Das war der heißeste Ort an dem ich je gewesen bin und dabei hatte ich nichtmal einen ihrer Chips gegessen!“

HEISS, ABER DAS MACHT NICHTS ...

Ullas Erfahrungen im Umgang mit gefährlichen Aufnahmesituationen sorgten dafür, dass Sie diese Situation im Griff hatte. Und die Canon Ingenieure waren besonders daran interessiert, wie sich die EOS 5D Mark IV in einer solch extremen Situation verhalten würde, ganz zu schweigen davon, wie sie mit ihrem brandneuen 30,4-Megapixel-Sensor die helle geschmolzene Lava und die Details der sie umgebenden dunklen Felsen festhalten würde.

Ulla Lohmann captures drama from a volcano with the EOS 5D Mark IV

Ulla erinnert sich: „Diese Kamera ist ein großer Schritt nach vorn bei Low-Light-Aufnahmen mit hohen ISO-Einstellungen. Sie bietet einen nativen ISO-Bereich von 100-32.000 (erweiterbar auf 50 bis 102.400). Wenn man sich mitten in einem Vulkan befindet, sieht man, dass hier ein unglaublicher Dynamikbereich vorhanden ist – hier alle Details darzustellen, kann für einen Kamerasensor zum Albtraum werden. Als ich mir hinterher die Aufnahmen auf dem LCD der EOS 5D Mark IV anschaute, stellte ich fest, dass sie sowohl in den Schatten als auch den Spitzlichtern die Details unglaublich gut aufgenommen hat. In diesem Moment wusste ich, dass dies in der Tat eine ganz besondere Kamera ist ...“

"„Der Witterungsschutz ist unglaublich.“ erinnert sie sich. „Wenn der mit einem Vulkan im Vanuatu fertig wird, kann er jede Situation meistern!“"

Canon Explorer Ulla Lohmann zoomt auf einen Lavasee am Grund eines aktiven Vulkans im Vanuatu Archipel

Bei den Aufnahmen in der Tiefe des Vulkans entdeckte Ulla, wie gut der Touchscreen der EOS 5D Mark IV ist und wie er ihr Leben wesentlich einfacher macht. „Ich fand den Touchscreen mit der Livebildansicht absolut fantastisch. Normalerweise ist es problematisch, wenn ich Hitzehandschuhe trage, da sie meine Fingerfertigkeit stark beeinträchtigen, aber mit dem neuen Touchscreen konnte ich die Einstellungen anpassen, fokussieren und die Schärfe anpassen – alles hinten auf der Kamera mit einem einfachen Tippen auf das LCD. Damit wird das Aufnehmen für mich viel intuitiver und schneller und auch bei Videoaufnahmen hat das Vorteile, da ich beim Filmen den Fokus verlagern kann, was ich enorm praktisch finde. Im Live View Modus kann ich bis -4 LW fokussieren und das ist beeindruckend für Low-Light-Aufnahmen.

Hinten auf der Kamera befindet sich auch eine neue Taste, die es mir ermöglicht, die Fokusfelder zu verändern, während ich durch den Sucher schaue. Alle diese Verbesserungen sind eine logische Weiterentwicklung der EOS 5D Mark III. Hinzu kommt, dass die Kamera sehr gut in der Hand liegt. Die ist auch besser zu tragen, als das Vorgängermodell, was für mich ein entscheidender Vorteil ist, besonders wenn ich einen Vulkan hoch und runter klettere.“

EINE INTUITIVE VERBINDUNG

Eine Kamera zu verstehen und das Beste aus ihr rauszuholen ist etwas, für das die meisten Fotografen virel Zeit benötigen. Canon Explorer sind jedoch eine ganz besondere Gruppe von Menschen, die mit den Canon Ingenieuren in enger Verbindung stehen. Darum können sie ein Vormodell in die Hand nehmen und praktisch sofort mit besten Ergebnissen benutzen, was für Canon sehr wertvoll ist. Ulla ist da keine Ausnahme. „Ich bekam die Kamera ungefähr einen Tag bevor ich zu den Vulkanen aufbrach und direkt nach der Landung habe ich sie schon in einem aktiven Vulkan benutzt. Der Umstieg von der EOS 5D Mark III auf die 5D Mark IV war für mich sehr einfach, da das Gehäuse und auch die Bedienelemente nahezu identisch sind. Für jeden, der sich mit der EOS 5D Serie auskennt, ist der Umstieg ganz intuitiv.“

Schnell erkannte Ulla auch die Vorteile des umfangreichen Witterungsschutzes, da dieser durch den Staub und die Asche im Vulkan sowie den Regen und die Feuchtigkeit sofort einem harten Test unterzogen wurde. Spezielle Dichtungen schützen die Abdeckung des Kartenslots und Gummiabdeckungen schützen die HDMI-, USB- und Mikrofon-Schnittstellen jetzt noch besser als jemals in einem Vorgängermodell der EOS 5D Serie. Damit ist diese Serie mehr denn je die erste Wahl eines Fotojournalisten. „Der Witterungsschutz ist unglaublich.“ erinnert sie sich. „Wenn der mit einem Vulkan im Vanuatu fertig wird, kann er jede Situation meistern!“

„Ich benutze die Serie schon so lange es sie gibt. Sie ist für mich das perfekte System. Die Qualität ist beeindruckend und das geringe Gewicht ist ideal für meine Erkundungen, womit sie für mich die ideale Allround-Kamera ist. Ich wollte sie gar nicht zurückgeben!“

4K-Videos erkunden

Auch wenn Ulla vorwiegend fotografiert, so hat sie – wie viele ihrer Kollegen – auch die Möglichkeiten des Videofilmens erkundet und ihre Fähigkeiten dahingehend erweitert. Die Tatsache, dass die EOS 5D Mark IV in 4K filmen kann, macht es noch interessanter, diese Sparte zu verstehen.

„Es ist eine interessante Möglichkeit für einen Fotografen, mit einer Kamera zu arbeiten, die genauso gut 4K-Videos aufnimmt wie detailreiche Fotos. Mir gefällt auch der zusätzliche Speicherkartenslot, der einem längere Aufnahmezeiten ermöglicht und die Lava in 4K zu filmen war wirklich cool. Mir gefällt auch, wie sich 4K auf dem Sensor abbildet, denn so musste ich bei Movieaufnahmen nicht auf die langen Zoomobjektive zurückgreifen.“

„Ich freue mich jetzt schon, diese Funktion bei meinen nächsten Aufträgen einzusetzen. Mit der Livebildansicht, die extrem scharf und detailreich ist, Videos aufzunehmen ist sehr einfach und lässt sich auf Knopfdruck aktivieren.“

Die enorme Größe und das Schauspiel eines aktiven Vulkans wird hier mit einer langen Belichtungszeit der Lavaeruptionen demonstriert.

MIT SICHERHEIT GUTE BILDER

Neu bei der EOS 5D Mark IV sind zahlreiche erweiterte Bildbearbeitungstechnologien, die von der EOS-1D X Mark II übernommen wurden. Sie sorgen im Moment der Auslösung für erstklassige Ergebnisse. Die Funktion Digital Lens Optimizer, die zuvor nur in der erstklassigen Canon Software Digital Photo Professional zu finden war, wird durch den Bildstil „Feindetails“ ergänzt, den es bisher nur bei den hochauflösenden DSLRs EOS 5DS und 5DS R gab sowie durch die Korrektur peripherer Helligkeit und chromatischer Aberrationen und zusätzliche Einstellungen zum automatischen Weißabgleich. Und dann ist da noch etwas wirklich Spezielles: Dual Pixel RAW.

„Ich habe alles über Dual Pixel RAW gelernt,“ erinnert Ulla sich. „Das ist für mich eine sehr interessante Technik. In Situationen, in denen man nicht viel Zeit hat, ein Porträt aufzunehmen oder in denen man den Fokus ständig verändern muss – z. B. bei den Eingeborenen, die mit den Ranken springen (der Ursprung des Bungee-Jumping) – war das eine äußerst nützliche Ergänzung. Das sichert den Moment. Die Kamera nimmt die Szene mit zwei Fotodioden auf, die dann zu zwei Lagen des Bildes führen. Das ist echt cool, da man bei Bedarf den Bereich der größten Schärfe nachträglich korrigieren kann. Das heißt, dass man die Schärfe bei der Nachbearbeitung genau anpassen kann.“

"Dies ist eine Kamera, die härteste Bedingungen aushält und dabei volle Leistung bringt."

„Ich verwende auch das GSP, was hervorragend ist, um den Standort der Aufnahme hier auf den Inseln im Nachhinein festzustellen. Auch der Stromverbrauch war gering, weshalb die EOS 5D Mark IV auf meinen Expeditionen ideal ist. Tatsächlich gibt es nichts, was mir bei dieser Kamera nicht von Nutzen wäre. Ich kann auch dank IPTC die Aufnahmeinformationen direkt in die Bilddaten einbetten und die Aufnahmen per WLAN auf mein Tablet oder Smartphone übertragen und teilen. Die Konnektivität ist einfach fantastisch.“

„Wenn mich jemand fragen würde, warum man zu dieser Kamera wechseln sollte, wäre meine Antwort ganz einfach: Dies ist eine Kamera, die härteste Bedingungen aushält und dabei volle Leistung bringt.“

Die Inseln, aus denen das Vanuatu Archipel besteht, zeichnen sich durch zahlreiche traditionelle Festivals und rituelle Zeremonien aus.

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