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Denken wie der Dokumentarfotograf David Hurn

What appears to be a rocky seashore is actually made up of interlocking concrete shapes, photographed by David Hurn on a Canon EOS 5DS R.
Auf den ersten Blick sieht das wie eine Postkartenlandschaft aus, doch dafür interessiert sich Magnum Photos-Mitglied David Hurn nicht. Die Küste ist Wirklichkeit komplett künstlich und besteht aus zwei verschlungenen Betonkonstruktionen, die in den 1980er Jahren errichtet wurden, um die Straße vor dem Meer zu schützen. „Für mich“, sagt Hurn, „ist das eine der beiden besten Skulpturen in Wales.“ Aufgenommen mit einer Canon EOS 5DS R mit einem Canon EF 24-70mm f/4L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/160 Sek., Blende 1:8 und ISO 400. © David Hurn/Magnum Fotos

„Ich wollte nicht so tun, als sei ich Ansel Adams, denn er machte das, was er machte, so gut, dass für mich ohnehin nur der zweite Platz übrigbleiben würde“, erklärt das legendäre Magnum Photos-Mitglied David Hurn. Er erlangte seinen Ruf als Fotojournalist, als er die ungarische Revolution im Jahr 1956 dokumentierte, und arbeitete Seite an Seite mit berühmten Persönlichkeiten wie Sir Don McCullin, Philip Jones Griffiths und Ian Berry. Mit über 80 Jahren hat er nun ein Fotogenre für sich entdeckt, das ihm bis dato völlig fremd war: Landschaften.

Er teilt sein neues Interesse mit Don McCullin, der kürzlich sein erstes reines Landschaftsbuch veröffentlicht hat. „Ich kenne Don seit den 1950er Jahren“, so der 1934 nur ein Jahr vor McCullin geborene Hurn. „Er ist nicht nur ein enger Freund, sondern auch jemand, Bilder die ganze Zeit so aufgenommen hat wie ich selbst. Wenn ich von meinem Sitzplatz aufstehen kann, was heute mein größtes Problem ist, ziehe ich los und fotografiere. Bei Don ist es genau das Gleiche.“

Walkers and tourists on the summit of Mount Snowdon, looking down over misty lakes and valleys. Photo by David Hurn on a Canon EOS 5DS R.
Hurn hat es sich zum Ziel gesetzt, in Landschaften eine bestimmte Bedeutung zu finden, nicht nur ihre Schönheit. Hier dokumentiert er Wanderer und Touristen auf dem Gipfel des Snowdon, dem höchsten Berg in Wales. Aufgenommen mit einer Canon EOS 5DS R mit einem Canon EF 24-70mm f/4L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/250 Sek., Blende 1:10 und ISO 200. © David Hurn/Magnum Fotos
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Während Don McCullin eine Vorliebe für stürmische Himmel und dramatische Landschaften hat, die Konflikte und Zerstörungen signalisieren, verfolgt Hurn einen völlig anderen Ansatz. Und dabei geht es, worauf er sehr viel Wert legt, nicht darum, Postkartenaufnahmen zu machen. „Für diese Art von ‚majestätischen‘ Landschaften interessiere ich mich nicht“, sagt er.

Stattdessen interessiert er sich für Kultur, insbesondere für die Kultur in Wales, wo er lebt. „Ich kenne diese walisische Redensart ‚Das ist eben meine Kultur‘ sehr genau, fragte mich aber immer: ‚Was ist das denn genau, meine Kultur‘? Es ist ein Ausdruck, den jeder verwendet, aber wenn man zurückfragt: ‚Was meinst du mit Kultur?‘, fällt es schwer, es zu erklären“, erzählt er.

Hurn wollte also versuchen, das Unerklärliche durch die Dokumentarfotografie zu erklären. Zunächst untersuchte er Berufe und Menschen, was zu zwei verschiedenen Büchern führte: „Wales: Land of My Father“ und „Living in Wales“. Das dritte Thema, das er erkunden wollte, war die Beziehung des Menschen zur Landschaft, in der wir leben, und wie er diese beeinflusst. Das erforderte eine ganze Reihe neuer Überlegungen, die anderen Fotografen bei der Planung eines Landschaftsfotografie-Projekts weiterhelfen können.

Hier erläutert Hurn seinen kreativen Ansatz, spricht darüber, wie sich seine Landschaftsprojekte entwickelt haben, und gibt seine besten Tipps für dokumentarische Landschaftsfotografie.

1. Frage dich, was dich interessiert

Hurn brach mit einer klaren Vorstellung davon auf, was er nicht tun wollte. „Ich wollte nicht meine Lieblingsausblicke fotografieren. Ich interessiere mich nicht besonders für die persönlichen Gefühle eines Fotografen zu Sachverhalten“, beginnt er. „Das ist mir alles ein wenig zu narzisstisch.“

Außerdem wollte er nicht aus Prinzip in Konzepte verfallen. „Die Vorstellung, ins Auto zu steigen und die ganzen 360 km von Südwales nach Nordwales vom Fenster aus aufzunehmen und dann fünf Seiten Text zu schreiben, in denen erklärt wird, warum das so wichtig ist ... Nun, ich finde einfach nicht, dass das wichtig ist. Ich würde mich dabei zu Tode langweilen“, sagt er.

David hurn

Im Gespräch mit Sir Don McCullin

Der kultige britische Fotojournalist spricht über sein Leben und seine Arbeit, auch über sein Filmprojekt „McCullin in Kolkata“.

Dann fand Hurn eines Tages beim Stöbern in einem Second-Hand-Buchladen ein seltenes Frühwerk über walisische Geologie. „Mir wurde klar, dass Wissenschaftler sehr genau über die Geologie von Wales schreiben, die Illustrationen mich jedoch nicht besonders interessieren, weil es sich dabei fast nur um Radierungen, Strichzeichnungen und Holzschnitte handelte. Und ich dachte plötzlich: ‚Was würde passieren, wenn ein Wissenschaftler mir sagen würde, was ich fotografieren sollte?‘

Also sprach Hurn mit Geologen und Anthropologen und besorgte sich die exakten amtlichen Ortsdaten für die ältesten Felsen in Wales, darunter zu einem Gletschertal, einem megalithischen Grab und anderen Wahrzeichen, die die Wissenschaftler als wichtig betrachteten.

„Und dann entwickelte sich die Sache weiter. Ich fragte: ‚Was ist der Mittelpunkt von Wales? Wo liegt der höchste Punkt, wo der niedrigste Punkt von Wales?‘ Das Projekt wird bestimmt mit Golfplätzen enden, da Golfplätze die ultimative künstlich angelegte Landschaft sind, was sehr interessant ist“, sagt Hurn.

Walkers are dwarfed by a hill at Pwll Du near Blaenavon, which is actually a spoil heap left from the days of coal mining. Photo by David Hurn on a Canon EOS 5DS R.
In Wales wimmelt es von Dörfern, die aufgegeben wurden, als die Industrie, vor allem der Kohlebergbau, zum Ende kam. Die Landschaft um das walisische Dorf Pwll Du in der Nähe von Blaenavon, das 1963 abgerissen wurde, wurde seit den ersten Tagen des Bergbaus und Steinbruchs in der Region von der Industrie geprägt. Aufgenommen mit einer Canon EOS 5DS R mit einem Canon EF 24-70mm f/4L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/30 Sek., Blende 1:16 und ISO 100. © David Hurn/Magnum Fotos

2. Hinterfrage die Bedeutung dessen, was du siehst

Es ist ein Trugschluss, dem wir leicht aufsitzen, dass alle die gleichen Assoziationen wie wir selbst haben und dass Dinge, die wir beispielsweise mit „Romantik“ verbinden, schon immer als romantisch galten. Als Hurn begann, frühe Landschaftsgemälde zu betrachten, erkannte er, dass das, was vor dem eigenen Auge liegt, so viel mehr bedeuten kann, als man vielleicht annimmt.

„Schlösser wurden gebaut, um Menschen zu unterdrücken, aber es gab eine Zeit in der Geschichte, als sie plötzlich zu romantischen Sinnbildern wurden“, sagt er. „Das sieht man in den Landschaften von Malern wie Turner, der Schlösser auf sehr romantische Weise darstellt. All diese kleinen Erkenntnisse geben mir etwas, das ich fotografieren kann. Ich nehme mir also ein paar Tage Zeit und ziehe los, um etwas mehr über mein Land zu erfahren. Am Ende habe ich einige Bilder, die mir gefallen und die in meinen Augen ein Ziel verfolgen.“

Picturesque landscape scenes seen reflected in the windows of a slightly shabby train carriage. Photo by David Hurn on a Canon EOS 5DS R.
Auf Hurns Foto eines alten Eisenbahnwaggons, der heute als Besucherzentrum in Tintern in Wales dienst, sind menschliche Artefakte nicht nur Teil der Landschaft. In gewisser Weise wird die Landschaft durch eine menschliche Konstruktion gefiltert. Aufgenommen mit einer Canon EOS 5DS R mit einem Canon EF 24-70mm f/4L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/40 Sek., Blende 1:9 und ISO 200. © David Hurn/Magnum Fotos

3. Frage dich, was die Menschheit der Szene hinzugefügt hat

Kultur kann sich auf viele Arten manifestieren, und ein großer Teil von Hurns Projekt konzentriert sich darauf, was Menschen der Landschaft hinzugefügt haben, wie etwa verschiedene Arten von Kunst. Er entschied sich jedoch, auch Spuren der Menschheit einzubeziehen, die weniger schmeichelhaft sind.

„Als ich nach den ältesten Felsen in Wales suchte, sah ich etwas Unglaubliches. Die Felsen waren mit Getränkedosen und anderem Müll bedeckt, den einige Leute zurückgelassen hatten, als sie dort oben waren.“

„Da begann ich, mich für den politischen Aspekt zu interessieren. Daher zeigt mein letztendliches Bild von den ältesten Felsen in Wales auch die Getränkedosen, um zu zeigen, wie die Menschen die Landschaft verschmutzen.“

An old building by an arched bridge is covered in bright red Virginia Creeper. Photo by David Hurn on a Canon EOS 5DS R.
Das 400 Jahre alte ehemalige Gerichtsgebäude Tu Hwnt i'r Bont liegt an einer Brücke aus dem 15. Jahrhundert und durchläuft jedes Jahr eine erstaunliche Verwandlung, wenn die selbstkletternde Jungfernrebe, die es bedeckt, im Herbst ihre Farbe ändert. Aufgenommen mit einer Canon EOS 5DS R mit einem Canon EF 24-70mm f/4L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/80 Sek., Blende 1:9 und ISO 200. © David Hurn/Magnum Fotos

4. Überlege, was du mit Farbe erreichen möchtest

Als Dokumentarfotograf fotografierte Hurn schon immer in Schwarz-Weiß. Aber er entschied, dass er beim Landschaftsgenre seine üblichen Vorlieben überdenken musste.

„Wenn man zwei Personen fotografiert, von denen man glaubt, dass sie sich gleich küssen werden, und eine davon eine helle orangefarbene Krawatte trägt, wird dir bei einer Farbaufnahme zuerst die helle orangefarbene Krawatte auffallen. So wird das Bild fast zu einem Modebild, und die menschlichen Emotionen sind zweitrangig.“

„Aus diesem Grund fotografiere ich normalerweise in Schwarz-Weiß, weil ich nicht sehr an Farben interessiert bin, sondern an menschlichen Emotionen und der Beziehung. Landschaftsbilder funktionieren jedoch sehr gut mit Farben. Da hat man dieses Problem nicht. Und es besteht kein Zweifel daran, dass sich die Farbe des Herbstes von der Farbe des Schnees unterscheidet. Daher scheint es mir nur logisch, in Farbe zu fotografieren“, erklärt er.

The remains of a circular stone hut, with two modern cottages behind. Photo by David Hurn on a Canon EOS 5DS R.
Die Holyhead-Mountain-Gruppe besteht aus den Überresten von Steinhütten aus prähistorischen Zeiten. Aufgenommen mit einer Canon EOS 5DS R mit einem Canon EF 24-70mm f/4L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/320 Sek., Blende 1:10 und ISO 200. © David Hurn/Magnum Fotos

5. Frage dich, was deine Ausrüstung leisten muss

Für jemanden, der schnelle Schnappschüsse in Menschenmengen gewohnt war, bedeutete die Planung eines Landschaftsprojekts eine ganze Reihe neuer Herausforderungen und Anforderungen. Hurn war sich bewusst, dass Landschaftsfotos in Galerien meist größer gedruckt werden als Dokumentarfotos, und er wollte die höchste Auflösung, die er bekommen konnte – eine Kamera, die dieselbe Leistung wie eine Großformatkamera im Format 4x5 bietet, ohne eine Fachkamera herumschleppen zu müssen.

Die Lösung: eine Canon EOS 5DS R. „Die Qualität ist erstklassig, gestochen scharf“, schwärmt Hurn. „Sie kann meinen Mangel an technischem Know-how ausgleichen. Ich richte einfach die Kamera auf den Punkt, und das Ergebnis ist genauso, wie ich es gesehen habe. Was könnte man mehr verlangen? Die Belichtungen sehen immer richtig aus“, fügt er hinzu.

Er verwendet seine EOS 5DS R so, wie er ein 4x5-Objektiv verwenden würde. Daher setzt er sie auf ein Stativ und wägt die Komposition sorgfältig ab. Er fotografiert normalerweise mit ISO 200 und einem Blendenwert von ca. 1:9 und bevorzugt die Scharfstellung mit der AF-ON-Taste – eine Gewohnheit, die er sich im Laufe der Jahre als Dokumentarfotograf zugelegt hat.

Obwohl die EOS 5DS R über anpassbare Bildzuschnittoptionen verfügt, die Bereiche außerhalb des Bildausschnitts im Sucher verschwimmen lassen, fand Hurn eine einfachere Möglichkeit, um sein bevorzugtes 6x8-Format zu fotografieren: „Ich verwende die kleinen Rasterlinien im Sucher. Die beiden äußeren Linien entsprechen zufälligerweise ca. 6x8 mit etwas Spielraum, wenn ich das Bild ein wenig zuschneiden möchte“, erklärt er.

A forest of young pine trees, with a few cut down; a wire fence stands in the foreground, with a drinks can on a post. Photo by David Hurn on a Canon EOS 5DS R.
Die Ernte von Kiefernbäumen ... mit weiteren offenkundigen Zeichen menschlichen Eingreifens, darunter auch einer weggeworfenen Getränkedose. Aufgenommen mit einer Canon EOS 5DS R mit einem Canon EF 16-35mm f/4L IS USM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/8 Sek., Blende 1:16 und ISO 200. © David Hurn/Magnum Fotos

Da er mit seiner Kamera auf einem Stativ fotografiert, bevorzugt er Zoomobjektive, mit denen er das Bild genau nach seinen Wünschen einrahmen kann, und er hat bei seinen Landschaftsaufnahmen immer ein Canon EF 16-35mm f/4L IS USM und ein Canon EF 24-70mm f/4L IS USM Objektiv dabei. „Ich verwende statt der 1:2,8-Objektive die 1:4-Objektive, da ich ziemlich sicher fast immer mit einer Blende von 1:8 bis 1:11 fotografiere. Ich glaube nicht, dass es bei diesen Blendenöffnungen Unterschiede in der optischen Qualität von 1:2,8- und 1:4-Objektiven gibt. Die 1:4-Objektive sind zudem deutlich leichter, und ich bin in einem Alter, in dem Gewicht eine Rolle spielt“, erklärt er.

Wenngleich er bei seinen normalen Dokumentararbeiten Objektive mit Festbrennweite bevorzugt, hatte er nie das Gefühl, dass er in irgendeiner Weise Kompromisse eingehen musste, wenn er bei seinem Projekt auf Objektive mit Festbrennweite verzichtet. „Ich kenne keine besseren Objektive auf der Welt“, sagt er. „Die Qualität scheint mir außergewöhnlich zu sein. Ich interessiere mich nur für den finalen Druck, und ich habe noch nie jemanden mit besseren Drucken als meinen gesehen. Mit den beiden Objektiven erreiche ich einen Spielraum von 16 bis 70 mm“, erklärt er.

Bisher hat Hurn über 500 Orte fotografiert und plant, das Projekt im Jahr 2019 abzuschließen. Aber das heißt nicht, dass er dann mit Landschaftsaufnahmen aufhören wird. „Ich genieße es sehr. An der Landschaftsfotografie gefällt mir, dass man sich Zeit nehmen und ungeachtet seines Zustands losziehen kann. Das geht sogar mit Gehgestell – oder man lässt sich tragen“, lacht er.

Verfasst von Kathrine Anker


David Hurns Ausrüstung

Die Ausrüstung, die Profis für ihre Fotos verwenden

A portrait of David Hurn. © David Hurn / Magnum Photos

Kamera

Canon EOS 5DS R

Speziell für die ultimative DSLR-Bildqualität konzipiert, bietet die Kamera 50,6 Megapixel Auflösung und einen Tiefpass-Aufhebungsfilter für eine erhöhte Schärfeleistung des Sensors. „Die Qualität ist erstklassig, gestochen scharf“, schwärmt Hurn.

Objektive

Canon EF 24-70mm 1:4L IS USM

Ein Standardzoomobjektiv der L-Serie mit Makromodus für eine bis zu 0,7-fache Vergrößerung. Der Ultraschall-AF ermöglicht eine schnelle, nahezu geräuschlose Fokussierung sowie eine beeindruckende Bildstabilisierung. Zudem liefern UD- und asphärische Elemente eine hervorragende Bildqualität. „Ich kenne keine besseren Objektive auf der Welt“, sagt Hurn.

Canon EF 16-35mm 1:4L IS USM

Dieses kompakte, leichte und leistungsstarke Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv mit konstanter Lichtstärke von 1:4 und Bildstabilisator ist ideal für Landschafts- und Architekturfotografie. „Ich interessiere mich für den finalen Druck, und ich habe noch nie jemanden mit besseren Drucken als meinen gesehen“, sagt Hurn.

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