Entdecke, wie die Canon EOS R6 Mark III neue kreative Möglichkeiten eröffnet

Drei Experten erkunden die Vielseitigkeit der spiegellosen Vollformatkamera der nächsten Generation in den Bereichen Landschafts-, Porträt- und Actionfotografie und halten jeden Moment auf ihre eigene Weise fest.
Der Fotograf Leo Thomas steht mit einer Canon EOS R6 Mark III vor einer ruhigen, nebligen Seelandschaft in Süddeutschland.

Vom Nervenkitzel beim Mountainbiking über das stimmungsvolle Licht auf Konzertbühnen bis hin zur stillen Dramatik von Landschaften in der Morgendämmerung – Profifotografen stehen vor einer Vielzahl von Herausforderungen, doch sie alle brauchen eine Kamera, die mit ihrer Kreativität Schritt hält.

Mit ihrem 32,5-MP-Sensor, der rasanten Serienbildgeschwindigkeit und dem intelligenten Autofokus passt sich die Canon EOS R6 Mark III nahtlos an unterschiedliche Aufnahmestile und -bedingungen an. Du musst kein Experte sein, um großartige Ergebnisse zu erzielen – ganz gleich, welche Art von Fotografie du betreibst, das intelligente, leicht zugängliche Design der Kamera hilft dir, das richtige Bild zu schießen.

Um zu sehen, wie vielseitig sie ist, haben drei Fotografen – Jb Liautard, Corinne Cumming und Leo Thomas – die EOS R6 Mark III in ihre Welt mitgenommen. Bei anspruchsvollen Außen- und Studioaufnahmen erlebten sie, wie sich die Kamera verhält, wenn Präzision, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit gefragt sind.

Actionsportfotograf Jb Liautard hält eine Canon EOS R6 Mark III tief über den Boden, während ein Mountainbiker eine Bewegung in der Luft über ihm ausführt.

Jb Liautard nutzt das leichte und kompakte Design der Canon EOS R6 Mark III, um den Mountainbiker Kilian Bron mitten in der Luft aus der Hand zu fotografieren.

EOS R6 Mark III Actionfotografie mit Jb Liautard

Mountainbike-Fotografie ist eine anregende Mischung aus Geschwindigkeit und Kunst. Die Kreativität hängt vom Vertrauen zwischen Fotograf und Sportler ab – aber der Fotograf muss auch darauf vertrauen, dass seine Kamera einwandfrei funktioniert, wenn es darauf ankommt.

Für den freiberuflichen Action-Sport-Fotografen Jb Liautard hat sich die Leistung der Canon EOS R6 Mark III bei einem Shooting in dem mondähnlichen Gelände der Terres Noires in der Nähe von Digne-les-Bains in Frankreich bewährt. Als er den Freeride-Mountainbiker Kilian Bron mit bis zu 40 Bildern pro Sekunde fotografierte, konnte er das Geschehen in allen Einzelheiten festhalten.

„Eine der ersten Kameras, die ich zum Fotografieren von Mountainbikern benutzte, war die Canon EOS 5D Mark III, die eine Serienbildgeschwindigkeit von sechs Bildern pro Sekunde hatte“, erzählt Jb. „Wenn ich den Sportlern meine Bilder zeigte, fragten sie manchmal, ob ich im richtigen Moment auf den Auslöser gedrückt hatte – da war immer eine gewisse Unsicherheit. Aber mit 40 Bildern pro Sekunde kann ich den Sportlern genau zeigen, was sie gemacht haben – und dass mir nichts entgangen ist.“

Diese Geschwindigkeit in Kombination mit dem neuesten Autofokus von Canon ermöglicht es Jb, aus jeder Sequenz das perfekte Bild auszuwählen. Das können winzige Steine sein, die von den Reifen aufgewirbelt werden, oder eine Staubwolke, die in der Luft hängt – die kleinen Details machen den Unterschied, sagt er. „Wenn du drei, vier oder fünf Bilder von einem einzigen Moment hast, ist es einfacher, das auszuwählen, das wirklich heraussticht.“

Ein Blaulichtporträt des Mountainbikers Kilian Bron, aufgenommen durch die Speichen eines seiner Fahrradräder mit einer Canon EOS R6 Mark III.

Jb hat die Low-Light-Fähigkeiten der EOS R6 Mark III mit diesem Blaulicht-Porträt von Kilian getestet. Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 Mark III mit einem Canon RF 35mm F1.4L VCM Objektiv, Verschlusszeit 1/30 Sek., Blende F1,4 und ISO 8000.

Jb ist es gewohnt, mit einer Canon EOS R3 zu fotografieren, und diese intelligente Motiverkennung und -verfolgung in einer kleineren, leichteren Kamera hat ihn ebenfalls beeindruckt. „Der Autofokus verfolgte die Augen genau wie bei der EOS R3“, sagt er. „Zusammen mit der hohen Bildrate macht das die Aufnahmen effizienter – und das ist bei risikobehafteten Aktionen sehr wichtig. Das bedeutet, dass der Sportler es nur einmal machen muss, anstatt mehrmals. Wenn du nicht triffst, liegt das an dir – und nicht an der Kamera.“

Jb sagt, dass diese Technologie mehr Menschen den Zugang zur Actionfotografie ermöglicht. „Es ist so viel einfacher, zu fokussieren und Bilder zu machen“, erklärt er. „Früher musstest du das kleine Viereck genau auf die richtige Stelle deines Motivs richten und es dort halten. Aber jetzt kannst du die technische Seite der Fotografie fast vergessen und dich nur noch auf die Bildkomposition, die Beleuchtung und alles andere konzentrieren, was wirklich wichtig ist.“

Als das Tageslicht schwächer wurde, testete Jb die Möglichkeiten der EOS R6 Mark III für die Low-Light-Fotografie. „Wir waren spät dran und ich musste ein Porträt von Kilian während der blauen Stunde machen. Ich musste ISO 8000 und eine langsame Verschlusszeit von 1/30 Sekunde verwenden – die kamerainterne Bildstabilisierung (In-Body Image Stabilisation, IBIS) hat mir dabei sehr geholfen", sagt er.

Er fügt hinzu, dass es „ziemlich verrückt“ ist, wie langsam man mit diesem Stabilisierungsgrad fotografieren kann. „Wenn du aber lichtstarke Objektive mit dieser Kamera und ihrer Stabilisierung verwendest, kannst du praktisch im Dunkeln fotografieren.“

Ein Techniker mit lilafarbenen Handschuhen arbeitet an einem Tisch an der Schaltung einer Canon Kamera.

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Die Musikfotografin Corinne Cumming bedient die Canon EOS R6 Mark III in ihrem Fotostudio aus der Ferne über die Canon Camera Connect-App auf ihrem Smartphone.

Um eine Aufnahme der Venus Grrrls-Sängerin GK von oben zu machen, positionierte Corinne Cumming die Canon EOS R6 Mark III auf einem C-Stand und bediente sie aus der Ferne über die Canon Camera Connect-App auf ihrem Smartphone.

EOS R6 Mark III Porträtfotografie mit Corinne Cumming

Die preisgekrönte Fotografin Corinne Cumming hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Sie hat sich auf Live-Musik, Events und Drag-Shows spezialisiert. Zu ihren Kunden gehören unter anderem Netflix, Rock Sound Magazine, Comedy Central und Fender Guitars. Außerdem betreibt sie die Hot Dog Studios im Osten Londons und vermietet sie an andere Fotografen. Mit nur 28 Jahren wurde sie Head of Photography beim Eurovision Song Contest – eine Rolle, die ihren schnellen Aufstieg in der Branche widerspiegelt.

Als vielbeschäftigte Fotografin, die eine Mischung aus Live-Events und Studioarbeit macht, verlässt sich Corinne auf zwei verschiedene Canon Kameras: die leichte Canon EOS R6 als erste Wahl für Musikgigs und Events und die hochauflösende EOS R5 (die jetzt von der EOS R5 Mark II abgelöst wurde) für Studioporträts. Die Auflösung und Geschwindigkeit der EOS R6 Mark III bietet ihr jedoch ein Gehäuse, mit dem sie beides machen kann.

„Ich habe sie bisher nur im Studio benutzt, wo es bei weitem nicht so schnell zugeht wie bei den Aufnahmen, die ich sonst mache, und es war erstaunlich“, sagt sie.

Corinne hat die EOS R6 Mark III bei einer Session mit den Venus Grrrls, einer fünfköpfigen Alternative-Rock-Band aus Nordengland, auf Herz und Nieren geprüft. Das Shooting gab ihr die Möglichkeit, eine für sie neue Funktion zu erkunden: Register People Priority (Personen-Priorität registrieren), mit der bis zu zehn Gesichter in der Kamera registriert werden können – und zehn Sätze von zehn Gesichtern auf einer Speicherkarte gespeichert werden können. Die EOS R6 Mark III erkennt dann diese Personen in einer Szene und ordnet sie in der von dir eingestellten Reihenfolge an.

Die fünf Mitglieder der britischen Rockband Venus Grrrls fotografiert mit einer Canon EOS R6 Mark III in einer aufwendigen, mit rotem Samt ausgelegten Studiokulisse.

Corinne nutzte für die Band-Session die Funktion Register People Priority (Personen-Priorität registrieren), die es ihr ermöglichte, die Gesichter der einzelnen Mitglieder in der EOS R6 Mark III zu registrieren und die Reihenfolge zu ändern, in der die Kamera auf sie fokussierte. Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 Mark III und einem Canon RF 24-70mm F2.8 L IS USM Objektiv bei 35 mm, 1/125 Sek., Blende F5,6 und ISO 200.

„Es ist fantastisch, eine Person zu fotografieren und dann der Kamera zu sagen: Diese Person soll zuerst fokussiert werden“, erklärt sie.

Diese Präzision ist nicht nur bei der Arbeit mit einer großen Gruppe im Studio nützlich, sondern auch bei Live-Auftritten, bei denen sich die Personen unvorhersehbar bewegen können.

„Manchmal fotografiere ich den Schlagzeuger, und dann kommt der Sänger oder ein anderes Bandmitglied ins Bild. Normalerweise würde der Autofokus auf das nächstgelegene Gesicht springen. Es ist wirklich cool, den Schlagzeuger zu registrieren und zu wissen, dass die Kamera immer nach dieser Person sucht.“

Bei der Aufnahme von Live-Events kommt es nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch auf die Genauigkeit des Fokus an. „Man hat meist nur drei Songs Zeit, um Fotos zu machen, also muss man schnell arbeiten“, fügt sie hinzu. „Das wäre so nützlich.“

Corinne bemerkte auch den Unterschied, den die verbesserte Augenerkennung der EOS R6 Mark III während der Venus Grrrls Studio-Session machte. „Es hat mich umgehauen, wie gut sie die Augen erfasst hat“, sagt sie. „Sie sind so gestochen scharf, wie es selbst mit der EOS R5 normalerweise nur mit viel Mühe möglich wäre. Damit wird für Fotografen wie mich ein ganzer Schritt übersprungen. Ich glaube, ich habe gar nicht gemerkt, wie viel davon ich automatisch gemacht habe – bis ich es plötzlich nicht mehr tun musste.“

Der Fotograf und Content Creator Leo Thomas steht in einem Wald. Er richtet die Canon EOS R6 Mark III auf sich selbst und bedient die Kamera über den ausklappbaren Bildschirm, der ihm zugewandt ist.

Als Hybridkamera verfügt die Canon EOS R6 Mark III über eine Reihe leistungsstarker Videofunktionen, darunter die Open Gate-Aufnahme – ideal für Content Creator wie Leo, die vertikale Clips für soziale Medien schneiden müssen.

EOS R6 Mark III Landschaftsfotografie und Videoinhalte mit Leo Thomas

Wie viele andere Outdoor-Fotografen verbringt der Kölner Leo Thomas die meiste Zeit damit, dem Licht in den Dämmerungsstunden hinterherzujagen.

„Die schönsten Lichtmomente entstehen am Morgen oder bei Sonnenuntergang“, sagt er – wobei er am liebsten in der Dämmerung fotografiert. „Wenn die Welt um 5 Uhr morgens langsam erwacht, oder im Sommer sogar noch früher, ist meist noch niemand da. Das Licht ist einzigartig, und es kann noch neblig sein, was die Atmosphäre noch verdichtet.“

Als Hybrid-Content-Creator nimmt Leo sowohl Fotos als auch Videos von seinen Reisen auf, um sie in den sozialen Medien zu teilen. Die Open Gate Videoaufzeichnungsfunktion der Canon EOS R6 Mark III – die den gesamten Bereich des Vollformatsensors statt des Standard-Videoseitenverhältnisses nutzt – stach sofort hervor.

„Die Möglichkeit, sowohl Fotos als auch Videos mit demselben Bildausschnitt aufzunehmen, macht die Sache einfacher“, sagt er. „Die zusätzliche Höhe des Bildausschnitts bedeutet, dass du vertikale Aufnahmen bei der Bearbeitung leicht zuschneiden kannst, und mit 7K-Videos hast du genug Qualität, um damit zu arbeiten.“

Die Möglichkeit, bei der Aufnahme im Open Gate-Modus zwei Seitenverhältnismarkierungen gleichzeitig anzuzeigen, ist eine weitere Funktion, die Leo schätzt. „Das ist wirklich hilfreich, um eine schöne Komposition zu finden, die sowohl für horizontale als auch für vertikale Videos für soziale Medien funktioniert“, sagt er.

Ein Gebäude neben einem See in einem Wald, aufgenommen bei wenig Licht mit der Canon EOS R6 Mark III.

Die kamerainterne Bildstabilisierung und der lichtstarke Vollformatsensor der Canon EOS R6 Mark III sorgen für eine hervorragende Bildqualität bei wenig Licht. Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 Mark III mit einem Canon RF 70-200mm F2.8L IS USM Z Objektiv bei 146 mm, Verschlusszeit 1/8 Sek., Blende F2,8 und ISO 100.

Leo arbeitet am liebsten aus der Hand und nutzte den IBIS der EOS R6 Mark III und ihre beeindruckende Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen bei einem Dreh in der deutschen Natur.

„Ich fotografiere normalerweise ohne Stativ, weil ich gerne schnell verschiedene Perspektiven einnehme – höher oder tiefer oder sogar im Liegen“, erklärt er. „IBIS ist sehr praktisch, denn so kann ich aus der Hand mit einer langen Belichtungszeit fotografieren und bekomme auch bei wenig Licht ein scharfes Bild.“

Am Ende des Shootings stellte Leo die kombinierte Bildstabilisierung der EOS R6 Mark III und des Canon RF 70–200mm F2.8 L IS USM Z Objektivs auf die Probe. „Ich ging zu einem nahegelegenen See, wo es eine im Wald versteckte Hütte und eine schöne Spiegelung im Wasser gab“, erinnert er sich. „Das Licht war weg, aber dank der Stabilisierung konnte ich eine Belichtungszeit von 1/8 Sekunde verwenden und trotzdem ein scharfes Foto aus der Hand machen.“

Für Fotografen, die unter wilden und dynamischen Bedingungen fotografieren, ist jedoch vor allem Zuverlässigkeit wichtig. „Ich brauche ein Arbeitstier, mit dem ich einfach mein Ding machen kann“, sagt Leo. „Ich will mir keine Sorgen machen, dass sie nicht scharf stellt oder nicht auslöst. Außerdem möchte ich nicht, dass es viel Zeit kostet, zwischen Foto- und Videomodus zu wechseln. Das ist bei der EOS R6 Mark III ganz einfach, so dass du schnell ein Video von der Szene aufnehmen kannst, die du als Foto aufgenommen hast."

In der Landschafts-, Porträt- und Actionfotografie erweist sich die vielseitige Canon EOS R6 Mark III als mehr als nur ein Hightech-Werkzeug – sie ist ein schneller, hochauflösender Begleiter, mit dem du deine Ideen zum Leben erwecken kannst. Vom flüchtigen Ausdruck bis zur Action in Sekundenbruchteilen – sie hilft dir, die Momente festzuhalten, auf die es ankommt, egal wohin dich deine Fotografie führt.

Marcus Hawkins

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