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Riskieren, anders zu sein: Tier Zero und die EOS R5 C

Die jungen Kreativschaffenden dieser wegbereitenden Agentur verlassen sich schon lange auf Canon Ausrüstung, aber die technischen Fähigkeiten der hybriden Systemkamera EOS R5 C ermöglichen es dem Team, seine Projekte auf ein neues Level zu bringen.
Vier Personen sitzen an einem runden Tisch und beugen sich nach vorne, um die Canon EOS R5 C anzuschauen, die sich in der Mitte des Tischs befindet.

„Wir dachten, es sei cool, den Menschen einen Einblick zu bieten und zu zeigen, wie wir arbeiten. Die Kamera sollte dabei auf unsere Persönlichkeit gerichtet sein,“ so Charlie Lindsay über das Video zur Produkteinführung der Canon EOS R5 C, das die kreative Agentur Tier Zero gedreht hat. Aufgenommen mit einer Canon EOS R5 C mit einem Canon RF 35mm F1.8 MAKRO IS STM Objektiv, Verschlusszeit 1/100 Sek., Blende 1:11 und ISO 3200. © Tier Zero

„In Kanada findet man keine andere kreative Agentur, in der wirklich alle aus verschiedenen Ländern kommen“, so Jamal Burger, Mitbegründer der kreativen Agentur Tier Zero aus Toronto. „Wir kamen als Minderheit nach Kanada und hatten keine Berufserfahrung. Wir wollten sehen, wie das unseren Gedankenprozess kreativ beeinflusst, und wir versuchen, das Gleiche zu tun, das unsere Eltern für uns getan haben: Wir versuchen, unseren Weg zu finden.“

Ursprünglich arbeiteten die Freunde Jamal Burger, Charlie Lindsay und Due Pinlac als unabhängige Kreativschaffende und waren mit der damals erschwinglichsten Ausrüstung ausgestattet – darunter die Canon EOS 600D (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS 850D) und dem Canon EF 50mm f/1.8 STM. Die drei schlossen sich als Tier Zero zusammen, nachdem ihre Einzelaufträge in Fahrt kamen und die Projektanforderungen stiegen.

Ihre erste gemeinsame vollständige Produktion führten sie für die Creator Class von Canon Kanada durch, im Rahmen derer sie die Canon EOS-1D X Mark III mit auf eine Reise durch Indien – nach Neu-Delhi, Agra und Varanasi – nahmen. „Unser Vorhaben, Geschichten aus einem menschlichen Gesichtspunkt zu erzählen, verfestigte sich durch die Creator Class. Wir wollten ethisch reisen und nicht nur als Touristen und Voyeure an einen Ort gehen“, beschreibt Burger das Projekt, das nach wie vor eines der Lieblingsprojekte des Teams ist.

Vor kurzem hat Tier Zero eine Kampagne zur Canon EOS R5 C gefilmt. Wir haben mit dem Team gesprochen, um mehr darüber zu erfahren.

Ein Techniker mit weißen Handschuhen reinigt den Sensor einer Canon Kamera.

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Schwarz-Weiß-Porträt von Jamal Burger.

Jamal Burger ist dafür zuständig, dass Tier Zero stetig wächst. Burger ist ein Mensch voller Ideen, der gerne Geschichten erschafft, die auf seine persönlichen Erfahrungen zurückgehen. Seine kreative Laufbahn begann, als er sich die Canon EOS 5D (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS 5D Mark IV) von einem Freund auslieh. © Tier Zero

Ein Porträt von Trae Nguyen vor einem gelben Hintergrund.

Trae Nguyen startete als Praktikantin und fand gleich Gefallen daran, wie anders es sich an einem Set von Tier Zero anfühlte. Vier Jahre später ist sie vollwertiges Mitglied des Teams und hat Spaß daran, Geschichten zu erschaffen, die von ihrer vietnamesischen Kultur und ihrer Leidenschaft für Essen inspiriert werden. „Wir sind wie eine Familie“, sagt sie. „Alle am Set sind uns wichtig. Das treibt uns an und unterscheidet uns bei unserer Zusammenarbeit.“ © Tier Zero

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

„Wir finden unseren Weg“, ist eine Philosophie von Tier Zero, die in Gesprächen immer wieder auftaucht. Sie ist zentraler Bestandteil dieser jungen und wachsenden Agentur, denn auch wenn ihre Mitglieder nicht alles wissen, erinnern sie sich daran, woher sie kamen, bleiben immer in Bewegung und wachsen gemeinsam.

„Alle in unserem Team haben mit einer Canon begonnen. Bei mir war es die Canon EOS 600D“, erinnert sich Pinlac, Creative Director bei Tier Zero. Die Kamera war aus preislicher Sicht erreichbar, aber erzeugte auch als Einsteigergerät Bilder von großartiger Qualität. Wenn du die 600D und das Nifty Fifty [Canon EF 50mm f/1.8 STM] verwendest, denkst du: ‚Wow, ich kann Schärfentiefe erzeugen und scharfe Bilder wie meine Kollegen schießen.‘ Es war ein Einsteigerpaket, das einem wirklich das Selbstvertrauen gab, kreative Werke zu erzeugen, und das einen antrieb, rauszugehen und ein paar Aufnahmen anzufertigen, selbst wenn man keinen Kunden hatte oder kein Projekt geplant hatte.“

Nach der EOS 600D rüstete die Crew auf die Canon EOS 5D Mark III (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS 5D Mark IV) und dann auf die Canon EOS-1D X Mark III auf. Diese Vergangenheit mit Canon DSLRs war es, die den Wechsel des Teams zur Systemkamera Canon EOS R5 C für kommende Projekte so einfach machte. Zugleich wurde dem Team dadurch ermöglicht, die Vorteile der zusätzlichen Funktionen der Kamera für die Videoproduktion wahrzunehmen.

Ein Porträt von Charlie Lindsay vor einem roten Hintergrund.

Charlie Lindsay ist nicht nur Regisseur, sondern auch leidenschaftlicher Fotograf. Während der Produktion stellt er sicher, dass die Darsteller der Story das Gefühl bekommen, dass auch sie etwas erlebt haben. Sein Ziel ist es, Menschen in verschiedene Welten zu versetzen. Seine erste Kamera war die Canon EOS 550D (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell Canon EOS 850D). © Tier Zero

Ein Porträt von Due Pinlac vor einem grünen Hintergrund.

Creative Director, Regisseur, Kameramann und Bearbeitungsassistent Due Pinlac ist seit dem allerersten Tag Teil der Agentur und teilt leidenschaftlich gerne wahre Geschichten. Außerdem schätzt er kreative Transparenz. Ihm ist die Story wichtig, aber auch die Produktion sowie die Abläufe dahinter. Für ihn begann alles mit der Canon EOS 600D. © Tier Zero

Tier Zero und die EOS R5 C

Seit das Team unabhängig mit „DSLRs, die zufällig auch Videofunktionen hatten“, wie Pinlac sie bezeichnet, arbeitet, hat sich Kameraausrüstung stark weiterentwickelt. Aus diesem Grund ist Tier Zero wirklich begeistert von der Canon EOS R5 C.

Das Team, das nun ein Kollektiv mit größeren Kunden ist, die sowohl Video- als auch Fotomaterial fordern, ist der Meinung, dass hybride Systemkameras wie die EOS R5 C das nahtlose Umschalten zwischen verschiedenen Medienformaten wesentlich einfacher machen. Technisch betrachtet ist die Aufrüstung auf 8K-Videofunktionen mit unbegrenzter Aufnahmedauer und 45-MP-Fotos ein großer Sprung nach vorne, aber äußerst wichtig ist auch, dass die EOS R5 C über die gleiche Ergonomie verfügt wie die Spiegelreflexkameras, mit denen das Team früher gearbeitet hat. „Durch die EOS R5 C konnten wir zu unseren Wurzeln zurückkehren: Wir haben eine kleine Kamera und können wirklich experimentieren“, so Pinlac.

Eine Nahaufnahme einer Person, die mit einer Canon EOS R5 C auf Brusthöhe filmt.

Die EOS R5 C ist die kleinste Cinema EOS Kamera von Canon, mit der von einem 8K-Video-Setup, dessen Schnittstelle, Eigenschaften und Steuerung für professionelle Filmemacher geeignet sind, in Sekundenschnelle zu einem 45-MP-Setup für Fotos umgeschaltet werden kann. © Tier Zero

Die Canon EOS R5 C liegt auf einem Tisch neben einer Filmklappe.

„Was Videos angeht, deckt die Canon EOS R5 C alles ab. In der kurzen Zeit, die wir sie für Fotos zusammen mit einem Studio-Setup verwendet haben, waren die Ergebnisse gestochen scharf. Es sah toll aus“, sagt Lindsay. © Tier Zero

„Eines der wichtigsten Dinge, das uns angesprochen hat, war die Flexibilität der Kamera. Sie hat unseren Workflow wirklich widergespiegelt“, fügt Lindsay hinzu. „In Bezug auf den Komfort ist sie nicht zu sperrig, sodass man sie mit auf Reisen nehmen und am Set flexibel einsetzen kann. Auch die Bilder sind gestochen scharf.“

„Die EOS R5 C ist eine so kleine und kompakte Kamera“, führt Nguyen fort. „Aber ihre Funktionen sind riesig.“ Nguyen hat die Kamera genutzt, um Kochvideos in kleinen Küchen aufzunehmen und sagt, dass Eigenschaften wie das klappbare Display dabei eine große Hilfe gewesen seien. „Ich nutzte die Vogelperspektive sehr oft und wechsle schnell zwischen Foto- und Videofunktion, während meine Hände voller Essen sind. Mit der EOS R5 C ist all das kein Problem, mit ihr konnte ich sehr einfach arbeiten“, erklärt sie.

Eine weitere Stärke der Kamera am Set war die Leistung des Dual Pixel CMOS Autofokus. Pinlac schwärmt: „Wir konnten auf den internen Autofokus vertrauen.“ „Normalerweise hatten wir einen Focus-Puller, aber von der ersten Aufnahme mit dem Titel ‚We Are Tier Zero‘ ab, bei der wir uns über uns selbst lustig gemacht haben, bis hin zu Reißschwenken waren wir beeindruckt, wie schnell und scharf der Fokus jedes Mal war.“

Ein Mann sitzt am Rand eines Bootes und filmt mit einer Canon EOS R5 C.

Die besten Canon Kameras für Videoaufnahmen

Expertentipps zur besten Kamera für Videoaufnahmen. Dabei ist es gleichgültig, ob du ein Filmemacher oder Videofilmer auf der Suche nach einem Upgrade bist oder ob du gerade erst anfängst, Filme zu machen.
Ein Mann hält eine Canon EOS R5 C vor seinem Gesicht und blickt durch den Sucher.

„Die Canon EOS R5 C lässt sich wirklich schnell einrichten und auch abbauen“, so Burger. „Mit dieser Kamera ging alles sehr schnell, und wir hatten die Möglichkeit, vieles in einigen Tagen zu erledigen. Normalerweise dauert ein solches Shooting vier Tage, aber wir haben es in zwei Tagen geschafft.“ © Tier Zero

Durch die Effizienz und die Funktionen der Canon EOS R5 C hat sich die übliche Produktionszeit von Tier Zero tatsächlich halbiert. Hinzu kommt, dass die Hauptfunktionen ein Traum für die Nachbereitung waren. Beispielsweise bietet die 8K-Videoauflösung zusätzliche Flexibilität für 4K-Ausgaben. Pinlac sagt: „Es wird immer besondere Aspekte geben, die es einem ermöglichen, diesen erweiterten Produktionswert zu erreichen. Damit kann man eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellen, wenn man Aufnahmen mit der gesamten Crew macht, oder sogar dann, wenn man allein arbeitet. Auch der interne Canon Log 3 stellt einen großen Schritt für uns dar.“

Während Burger und das Team in die Zukunft blicken und von anspruchsvollen Projekten mit der EOS R5 C träumen, ist es für sie auch wichtig, dass ihr kreativer Prozess bodenständig bleibt. „Wir träumen davon, auch in Zukunft immer noch diese Kinder mit den Canon Kameras zu sein, die wir auch vor fünf bis zehn Jahre schon waren, aber dann auf einem höheren Niveau zu arbeiten“, sagt er. „Wir wollen noch immer diese Leute sein, die Ideen haben, und wir wollen sehen, wie wir diese Ideen auf persönliche Weise umsetzen.“

Verfasst von Tim Coleman


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