Die Canon EOS-1D X Mark III und ihr Vorgängermodell haben das gleiche vertraute Steuerungslayout. „Wir führen bei jedem Modell innovative Kleinigkeiten ein. Im Grunde genommen kann man diese Kamera zur Hand nehmen und wie eine Mark II oder sogar eine 1D X bedienen, erzielt aber bessere Ergebnisse“, so Burnhill. „Im Inneren hat sie jedoch nur noch wenig mit der Mark II gemeinsam. Sie verfügt über neue Platinen, neue interne Komponenten, einen neuen Sucher, ein neues Prisma, neue LCD-Bildschirme und vieles mehr.“
Aber auch außen gibt es einige bemerkenswerte Änderungen: beleuchtete Tasten an der Rückseite der Kamera und der neue intelligente AF-Messfeld-Controller, der in die AF-ON-Tasten integriert ist.
„Er funktioniert im Grunde wie eine umgekehrte Lasermaus. Anstatt die Maus zu bewegen, bewegt man stattdessen die Oberfläche, in diesem Fall den Daumen“, sagt Burnhill. „Wenn man mit dem Daumen über die Taste fährt, bewegt sich das AF-Messfeld mit derselben gleichmäßigen Bewegung, die man von einer Maus gewohnt ist. Um im AF-Messfeld-Array von einem Rand zum anderen zu wechseln, muss man die Bewegung möglicherweise zweimal ausführen. Wenn man sich jedoch in der Mitte bewegt, genügt es, den Daumen auf der Taste zu halten und leicht zu bewegen.“
„Viele mögen die Berührungsautomatik des Fokus der Canon EOS R, aber dabei handelt es sich um ein kapazitives Touch-System. Daher benötigt man spezielle Handschuhe, wenn man in der Kälte fotografiert, und es funktioniert auch nicht bei Regen. Dieses neue System kann jedoch mit praktisch allen Handschuhen bedient werden, die wir getestet haben. Wer sehr dicke Handschuhe trägt, hat auch die Möglichkeit, den herkömmlichen Joystick zu verwenden, der ein etwas besseres Tastgefühl bietet.“