A girl playing in a park holds a yellow frisbee in front of her, framing her face. Taken on a Canon EOS M50 by Katja Gaskell.

FAMILIENFOTOGRAFIE

Bessere Porträts machen: 5 lustige Familienfotografie-Herausforderungen

Die Reisebloggerin Katja Gaskell liebt es, mit ihrer Familie zu reisen und die gemeinsamen, besonderen Momente rund um den Globus zu fotografieren. Katja, ihr Mann und ihre drei Kinder sind kürzlich nach 12 Jahren Auslandsaufenthalt in Australien, Indien und Mexiko wieder nach Großbritannien zurückgekehrt. Während dieser Zeit dokumentierte sie ihre Abenteuer online in ihrem Reiseblog Globetotting – mit einem Smartphone in der 600-Euro-Klasse – und teilt die Bilder mit ihren mehr als 16,4 Tausend Followern auf Instagram.

Ihre Kinder sind auf vier Kontinenten aufgewachsen: Alfie (jetzt 11 Jahre alt) wurde in Sydney geboren, Tess (9) in Delhi und Sam (4) in Mexico City. „Mich fasziniert die Reise mit der Familie – Reisen sind die beste Ausbildung“, sagt sie. Die Fotografie ist ein großer Teil ihres Lebens. „Ich fotografiere sehr gerne – sowohl für meine Arbeit als auch für die Dokumentation von Familienleben und Reisen.

„Seit es Globetotting gibt, mache ich meine Bilder mit dem Handy“, erklärt Katja. „Aber ich wollte meine Fotografie verbessern und habe festgestellt, dass ein Handy einige Einschränkungen hat.“

Sie vermisst die Zoom-Funktionen, die derzeit bei der Kamera eines durchschnittlichen Handys nicht verfügbar sind. Und sie wünscht sich Bilddaten mit höherer Qualität, damit sie in Details zoomen und ihre Familienfotos in verschiedenen Größen ausdrucken kann. „Jedes Jahr mache ich einen Fotokalender – aber manchmal kann ich die Fotos vom Handy nicht verwenden, weil die Qualität meiner Meinung nach einfach zu schlecht ist.“

Katja wohnt jetzt wieder in London und arbeitet an neuen Möglichkeiten, ihre Familie zu fotografieren. Mit der einsteigerfreundlichen Canon EOS M50, dem Canon EF-M 15-45mm f/3.5-6.3 IS STM Objektiv und dem Canon EF-M 32mm f/1.4 STM Objektiv entdeckt sie jetzt die manuellen Funktionen und experimentiert mit Schärfentiefe und Belichtungszeit.

„Das Tolle an der Canon EOS M50 ist, dass sie wirklich tragbar ist“, sagt sie. „Du hängst sie dir einfach über die Schulter und bist mit ihr überall dabei. Und obwohl sie klein ist, kann man für verschiedene Situationen verschiedene Objektive verwenden. Es ist also ganz einfach, Fotos von den Kindern zu machen, wenn wir zusammen mit der Familie unterwegs sind.“

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Damit sie ihre Fotografie auf der Canon EOS M50 kreativ bis ans Limit ausleben kann, hat ihr der österreichische Porträtfotograf und Canon Ambassador Christian Anderl eine Reihe von fotografischen Herausforderungen gestellt. Mit diesen Techniken wird sie ihre Fotografie auf ein beeindruckend kreatives Niveau heben.

1. Arbeite mit der Schärfentiefe

A portrait of a girl smiling, the background blurred. Taken on a Canon EOS M50 by Katja Gaskell.

Mit einer möglichst weit geöffneten Blende wird Katja versuchen, Porträts mit geringer Schärfentiefe aufzunehmen, bei denen nur das Motiv scharf und alles andere unscharf abgebildet wird. „Geh für das Porträt ganz nah ran – dann mit der größtmöglichen Öffnung (kleinste Blendenzahl) anfangen und die Blende nach und nach kleiner ziehen“, fordert Christian sie heraus. „Konzentriere dich auf die Augen und achte dabei auf das der Kamera näher liegende Auge – da muss die Schärfe hin.“ Obwohl einige Smartphones unter bestimmten Voraussetzungen eine geringe Schärfentiefe simulieren können – und Apps ermöglichen, die Bilder nach der Aufnahme mit ähnlichen Effekten zu versehen – handelt es sich bei diesen Bildern um keine echte Steuerung der Schärfentiefe. Christian sagt: „Du wirst sehen, wie viel mehr du aus einer Kamera herausholen kannst, wenn du dir die Zeit nimmst.“

Mit dem Canon Canon EF-M 32mm f/1.4 STM Objektiv fotografierte Katja ihre Kinder im Park, im Garten und zu Hause. Bei der Aufnahme im Modus Zeitautomatik (Av) versuchte sie, am unteren und oberen Ende der Regelmöglichkeiten der Blende zu experimentieren, um herauszufinden, was die Einstellung ihr bieten. „Das Tolle an diesem Objektiv ist, dass es eine Lichtstärke mit 1:1,4 hat – das bedeutet, dass man eine wirklich geringe Schärfentiefe hat“, sagt sie. „Ich kann mir vorstellen, wie ich das auf meinen Reisen benutze, um die Kinder deutlich im Vordergrund zu haben – anstatt sie in der Unruhe des Hintergrunds regelrecht untergehen zu lassen. Es wertet auch meinen Instagram-Feed auf: „Ich bin wirklich zufrieden mit den Ergebnissen – so etwas konnte ich ohne lästige Trickserei mit Filtern auf meinem Handy nicht machen. Ich mag den Effekt, wenn sich die Augen vor einem soften Hintergrund scharf abheben und wie sich die Motive dadurch deutlich hervorheben.“

2. Kinder beim Spielen im Wasser fotografieren

Three pictures show a young boy playing with a cup of water. Taken on a Canon EOS M50 by Katja Gaskell.

Christian hat Katja auch den Modus für Ultra-High-Speed-Serienaufnahmen bei der Canon EOS M50 empfohlen – der ist perfekt für Aufnahmen ihrer Kinder beim Spielen mit Wasser. „Wähle eine kurze Verschlusszeit, es sollte möglichst hell sein und mache dann im Modus Ultra-High-Speed-Serienaufnahmen so viele Bilder wie möglich“, empfiehlt Christian. Du kannst dann später die Aufnahmen auswählen, bei denen die Bewegung und das Muster der Wasserspritzer am interessantesten und optisch ansprechendsten ist. „Achte darauf, dich so zu positionieren, dass die Sonne vor dir ist, damit sie die Wassertropfen hinterleuchtet. Ein dunkler Hintergrund kann ebenfalls das Wasser betonen. Probiere auch mal, ob du den Regenbogen in der Reflexion der Wassertropfen einfangen kannst.“

Durch die Verwendung des Belichtungsmodus Blendenautomatik (Tv) konnte Katja ein Gefühl dafür entwickeln, wie sich über die manuelle Einstellung der Belichtungszeit an der Canon EOS M50 die Bewegung einfrieren lässt. Mit dem Canon EF-M 32mm f/1.4 STM Objektiv fotografierte sie ihr jüngstes Kind Sam und spritzte dabei Wassertropfen aus einer Tasse. Katja nutzte die 10 Bilder pro Sekunde und die Blende 1,4 optimal aus und machte ein Bild, bei dem der Wasserstrahl wie eingefroren wirkt.

„Ich habe mit einer kurzen Belichtungszeit gespielt“, sagt Katja. „Es hat Spaß gemacht, die Bewegung des Wassers einzufangen. Es war wirklich einfach, den Fokus auf verschiedene Dinge zu legen – anstatt das alles manuell zu machen, kann ich sehen, welche Effekte ich allein durch die Änderung der Belichtungszeit erhalte."

3. Das Lachen festhalten

A brother and sister play in a huge tree, laughing. Taken on a Canon EOS M50 by Katja Gaskell.

„Die Kamera ermöglicht schnelle Reihenaufnahmen, das ist perfekt für spontane Momente, das Lachen und die Bewegung der Kinder.“ sagt Christian. „Versuche mal, wie viele scharfe Aufnahmen mit lachenden Gesichtern du bekommen kannst! Du hast nicht allzu viel Zeit, wenn du Kinder fotografierst – also baue ein Setup und versuche es maximal fünf Minuten lang, bis sie den Spaß verlieren.“

Katja und ihre Kinder gingen am Nachmittag in den Park, damit sie fotografieren konnte, wie sie dort Spaß haben. „Die beste Methode ist, die Aufmerksamkeit der Kinder nur kurz in Anspruch zu nehmen und sie danach irgendwie zu belohnen“, sagt sie. „Ich habe Fotos von ihnen, wenn sie auf der Schaukel spielen, herumlaufen und Bäume besteigen. Es gibt viel Lächeln und Lachen, und bei einigen Aufnahmen habe ich auch eine geringe Schärfentiefe verwendet.“

4. Lustige Bewegungen fotografieren

A young boy swings on a swing, laughing. Taken on a Canon EOS M50 by Katja Gaskell.

Kinder sitzen selten still, und wenn man ihre Dynamik festhalten kann, werden das lebendige Familienfotos. „Man muss sich nur der Bewegung um einen herum bewusst sein – ob sie schnell oder langsam ist“, sagt Christian.

Um die Kinder beim Hüpfen, Tanzen und Spielen auf der Schaukel zu fotografieren, wechselte Katja auf das Canon EF-M 15-45mm f/3.5-6.3 IS STM Objektiv. „Ich nehme das Zoomobjektiv und eine kurze Belichtungszeit, um sicherzustellen, dass ich keinen Moment verpasse. Das Objektiv ist super vielseitig und bietet jede Möglichkeiten, die Kinder unterwegs zu fotografieren.“

Bei diesem Bild wählte Katja 1/640 Sek., Blende 3,5 und ISO 100. „Es war großartig, weil ich Momente eingefangen habe, die ich noch nie zuvor erlebt habe – wie mit Sam auf der Schaukel. Es macht meine Fotos viel interessanter – es gibt mehr Vielfalt.“

5. Eine Zeitrafferaufnahme machen

Eine gute Möglichkeit für Abwechslung sind kurze Zeitraffer-Videos von der Familie. Der beste Weg, eine tolle Familienaktion festzuhalten, sind dynamische, lustige Clips, sagt Christian. „Jeder, der zum ersten Mal die Zeitrafferfotografie ausprobiert, macht tendenziell den Fehler, die Wolken zu fotografieren und alle 10 Sekunden ein Foto zu machen. Wolken bewegen sich sehr langsam, so dass auch der daraus resultierende Zeitraffer extrem langsam wirkt. Es geht darum, ein Gefühl für die Bewegung um einen herum zu bekommen und zu sehen, wie das ist, wenn sich Kinder bewegen."

Katja fand, dass Zeitraffer-Aufnahmen mit der Canon EOS M50 unkompliziert sind und es richtig Spaß gemacht hat. „Es ist wirklich so einfach! Zeitraffer-Einstellung wählen, die Kinder zur Zusammenarbeit animieren und den Auslöser drücken“, sagt sie. „Es ist eine Spaßfunktion, von der ich anfangs nicht dachte, dass ich sie sehr viel benutzen würde – aber jetzt habe ich den Dreh raus und kann mir definitiv vorstellen, dass ich das viel öfter für Globetotting verwende."

A boy looks into a yellow bowl on the table in front of him. Taken on a Canon EOS M50 by Katja Gaskell.

Insgesamt hat die Canon EOS M50 Katja zu mehr Ehrgeiz bei ihrer Fotografie inspiriert. Die Beurteilung der Bildkomposition hat ihr auch eine ganz neue Art des Denkens über das Fotografieren ihrer Familie vermittelt. „Es war vorher nicht mehr als eine anspruchslose Knipserei“, sagt sie. „So frei nach dem Motto: Anhalten und knipsen – vielleicht ist ja eine gute Aufnahme dabei. Es macht jetzt einfach mehr Spaß, kreativer zu sein und über die Art des Bildes nachzudenken, das man machen kann – das ist besser als dieses planlose Knipsen, die ich früher gemacht habe.

„Es war ein überraschend einfacher Wechsel von meinem Handy zur EOS M50. Sie ist wirklich einfach zu bedienen, die Einstellungen geben dir die volle Kontrolle und es gibt Raum für neue kreative Möglichkeiten, damit man seine fotografischen Fähigkeiten wirklich verbessern kann. Es gibt so viel mehr Möglichkeiten, die Dinge jetzt mit anderen Augen zu sehen.“

Verfasst von Lucy Fulford

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